Citroën DS: 60 Jahre automobiler Kult

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Citroën DS: Die Chronik

1938-1950: Der Designer Flaminio Bertoni präsentiert Entwürfe für das Projekt VGD (voiture de grande diffusion – „Fahrzeug mit großer Verbreitung“)

1955: Am 5. Oktober feiert die DS Weltpremiere auf dem Pariser Autosalon. Produktion von 69 Vorserieneinheiten.

1956: Start der Großserienfertigung mit den ersten 10.000 Einheiten. Vom Vorgänger 11 CV werden immer noch knapp 40.000 Einheiten produziert. In Deutschland treffen die ersten DS in den Schauräumen ein.

1957: Im Mai wird die Modellreihe ID eingeführt, gleichzeitig wird die Produktion des ID/DS-Vorgängers Traction Avant 11 CV eingestellt, die Version 15 Six lief bereits 1955 aus.

1958: Beim Karossier Chapron geht der DS Prestige in Kleinserie mit Trennscheibe und Funktelefon für Chauffeurbetrieb. Im Oktober wird der ID-Kombi vorgestellt.

1959: Sieg bei der Rallye Monte Carlo

1960: Der Modelljahrgang 1960 ist erkennbar an Entlüftungsgittern in den Kotflügeln. Insgesamt werden 78.915 ID und DS produziert sowie 4.290 Break und ein Vorserien-Cabriolet.

1961: Im Februar wird das DS Cabriolet vorgestellt, die Produktion erfolgte beim Karossier Henri Chapron. Im ersten vollen Jahr werden 162 Cabriolet hergestellt. Im März wird der „DA-Motor“ eingeführt mit höherer Verdichtung, Schwingungsdämpfern etc. – ab September mit neu gestalteter Armaturentafel.

1962: Im September Vorstellung des Modelljahrgangs 1963 mit modifizierter Front und 10 km/h höherer Endgeschwindigkeit. Am 22. August überlebt Präsident General Charles in seiner DS ein Attentat, da der Wagen trotz zerschossenen Hinterreifens weiterfahren konnte

1964: Die Luxusversion Pallas wird im August eingeführt, populäres Kennzeichen sind die auffälligen Zusatzscheinwerfer.

1965: Neue Motorengeneration DY (DS 19) und DX (DS 21) sowie neue Getriebe

1966: Sieg bei der Rallye Monte Carlo

1967: Im September neue Frontgestaltung mit Doppelscheinwerfern hinter Glas. Optional mitlenkbare Fernscheinwerfer, serienmäßig für nach Deutschland gelieferte DS (ab September 1968).

1968: Neue DY2- und DX2-Motoren. Der DS 19 wird durch den DS 20 ersetzt.

1969: Die ID-Baureihe wird ersetzt durch D Special und D Super. Im Herbst erhält die Instrumententafel zeitgeistige Rundinstrumente. Triumph bei der Rallye Marokko. Am 7. Oktober fährt die einmillionste DS von den Bändern des Werks am Quai de Javel.

1970: Qualitätsprobleme durch Rost

1971: Produktionseinstellung für die Modelle DS 20 Prestige und DS Cabriolet. Ab Herbst Vollautomatikversion von Borg Warner lieferbar

1972 : Die Version DS 23 ersetzt ab September den DS 21.

1973: Verlagerung der Produktion ins Werk Aulnay-sous-Bois, weiterhin Qualitätsprobleme. Die DS erreicht ein neues Produktionshoch von 92.483 Einheiten

1974: Im August wird der Citroen CX als Nachfolger der DS präsentiert. Gegenüber 11.800 CX werden noch 40.039 Citroen DS ausgeliefert

1975: Offizielle Produktionseinstellung für die DS am 24. April im Werk Aulnay-sur-Bois, allerdings werden noch bis September einzelne Fahrzeuge aus Teilen gefertigt.

1976 : Produktionsende für die DS Ambulance

2005: Anlässlich des 50. Geburtstags der DS treffen sich in Paris Enthusiasten mit insgesamt 1.600 Citroen DS und ID.

2010: DS wird als Modellbezeichnung eingeführt (DS3, später DS4 und DS5).

2014: Der PSA Konzern Peugeot Citroen lanciert DS als eigenständige Premiummarke.

2015: Citroen feiert das ganze Jahr über mit verschiedenen Aktionen den 60. Geburtstag der DS

Produktionszahlen: Zwischen 1955 und 1975 liefen insgesamt 1.455.746 Einheiten der Citroën DS vom Band.

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