Emissionen im Autoverkehr ZDK fordert Maßnahmen zur CO2-Reduktion im Pkw-Bestand

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat sich für eine umfassende CO2-Reduktion im Pkw-Bestand ausgesprochen und appelliert an die Politik, nachhaltige und sozialverträgliche Lösungen zu entwickeln.

Der ZDK wertet den Maßnahmenkatalog des Expertenbeitrats Klimaschutz als zu einschränkend für die individuelle Mobilität. Zur Senkung der CO2-Emissionen im Autoverkehr seien unter anderem dynamische Tempobeschränkungen auf der Autobahn und der stärkere Einsatz von synthetischen Kraftstoffen geeignet.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der ZDK wertet den Maßnahmenkatalog des Expertenbeitrats Klimaschutz als zu einschränkend für die individuelle Mobilität. Zur Senkung der CO2-Emissionen im Autoverkehr seien unter anderem dynamische Tempobeschränkungen auf der Autobahn und der stärkere Einsatz von synthetischen Kraftstoffen geeignet.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In Reaktion auf den am Donnerstag, 7. November, veröffentlichten Maßnahmenkatalog des Expertenbeirats Klimaschutz in der Mobilität (EKM) äußerte der ZDK Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Instrumente.

Kurt-Christian Scheel, Hauptgeschäftsführer des ZDK, kritisierte, dass viele der im Katalog enthaltenen Maßnahmen die Akzeptanz der Bevölkerung sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Verbraucher nicht ausreichend berücksichtigten. Dazu zählten insbesondere Vorschläge zur Abwrackprämie für alte Verbrennerfahrzeuge, das generelle Tempolimit auf Autobahnen und Landstraßen sowie die Einführung von Null-Emissionszonen in Innenstädten. Auch eine Erhöhung der Kfz-Steuer für Altfahrzeuge wird als problematisch angesehen.

„Diese Maßnahmen könnten einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen in ihrer Mobilität einschränken und sind damit nicht nachhaltig“, betonte Scheel. Der ZDK setzt sich stattdessen für dynamische Lösungen bei der Regulierung von Fahrgeschwindigkeiten ein, insbesondere auf Autobahnen.

Darüber hinaus wird der Markthochlauf von nachhaltigen Kraftstoffen als Schlüsselmaßnahme zur Dekarbonisierung der Bestandsflotte angesehen. Der ZDK fordert eine ambitionierte nationale Umsetzung der RED III-Richtlinie, um Investitionen in regenerative Kraftstoffe voranzutreiben. Ohne politische Impulse könnten diese Ansätze jedoch schwerlich realisiert werden, so der ZDK.

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