Continental beendet Fußballsponsoring

Die Fußball-WM und -EM finden künftig ohne Conti-Logo statt. Das Engagement beim DFB-Pokal hatte der Reifenhersteller bereits vor der aktuellen Spielzeit beendet.

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Vergangenheit (hier bei der Fußball-EM 2008): Continental als Fußballsponsor.
Vergangenheit (hier bei der Fußball-EM 2008): Continental als Fußballsponsor.
(Bild: Getty Images)

Jahrelang war der Continental-Schriftzug bei internationalen Fußballevents unübersehbar. Doch nun steigt das Unternehmen aus dem Fußballsponsoring aus. Das Engagement beim DFB-Pokal hatte bereits vor der laufenden Saison geendet, und auch die kommenden Welt- und Europameisterschaften finden ohne Conti statt.

Insgesamt war der deutsche Reifenhersteller 21 Jahre lang in dieser Sportart aktiv und präsentierte sich bei den Weltmeisterschaften 2006, 2010 und 2014, den Europameisterschaften 2008, 2012 und 2016 sowie von 1995 bis 2000 auch in der UEFA Champions League als offizieller Sponsor bzw. Reifenpartner.

„Mit unserem Sponsoring von Profi-Fußball-Events konnten wir uns von vielen Wettbewerbern, die Ende der Neunzigerjahre vorwiegend im Motorsport engagiert waren, auf sympathische Weise unterscheiden und den Bekanntheitsgrad in unseren wichtigsten europäischen Märkten nachhaltig steigern“, erklärte Nikolai Setzer, Mitglied im Vorstand der Continental AG und Leiter der Division Reifen. Beim Markenbekanntheitsgrad sei das Ziel nun erreicht.

Ab jetzt will sich Continental auf das Thema „Sicherheit durch kürzeste Bremswege“ fokussieren und in der Kommunikation auf die „Vision Zero“ hinweisen, den Straßenverkehr ohne Tote, Verletzte und Unfälle. Dabei setzt die Reifensparte auf die Zusammenarbeit mit der Konzerndivision Chassis & Safety, wo Assistenzsysteme wie ESP, der automatische Notbremsassistent oder das Motorrad-ABS hergestellt werden.

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