Continental: Einfach saubere Luft

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Der Zulieferer zeigen den Autoherstellern, wie man saubere Dieselantriebe baut. Doch das Unternehmen hat auf der IAA noch viele weitere Neuheiten zu bieten – etwa einen spektakulären Materialwechsel bei einem altbekannten Bauteil.

Der Fahrversuch mit dem portablen Messgerät zeigt: Saubere Diesel sind möglich.
Der Fahrversuch mit dem portablen Messgerät zeigt: Saubere Diesel sind möglich.
(Bild: Rosenow)

Mit einem Konzeptfahrzeug namens „Super Clean Electrified Diesel“ wird der Autozulieferer Continental auf der kommenden IAA (Halle 5.1, A08) zeigen, wie sich der Selbstzünder auch gegen immer strengere Abgaslimits behaupten kann. Die große Herausforderung für die Motorentwickler sind bekanntlich die neuen Bestimmungen zu den „Real Driving Emissions“ (RDE), also zum Schadstoffausstoß im Fahrbetrieb außerhalb des Prüfzyklus. Neu homologierte Fahrzeuge fallen ab dem 1. September 2017 unter das RDE-Reglement und dürfen auf der Straße nicht mehr als 168 Milligramm Stickoxide pro Kilometer ausstoßen.

Continental hat als Demonstrator einen VW Golf 2,0 TDI mit serienreifen Komponenten umgerüstet, damit er bei allen normalen Fahrzuständen unter diesem Wert bleibt. Dazu gehören ein 48-Volt-Hybrid in P0-Konfiguration (riemengetriebener Starter-Generator), ein verbessertes SCR-System und ein elektrisch beheizbarer Katalysator.