Continental entwickelt Leichtbau-Bremskraftverstärker
Die Voll-Aluminium-Bauweise der Neukonstruktion reduziert das Gewicht und eine verkürzte Baulänge soll für einfachen Einbau sorgen.

Der Automobilzulieferer Continental hat eine neue Generation von Bremskraftverstärkern auf den Markt gebracht. Sie soll um rund 50 Prozent leichter sein als die bisherigen Konstruktionen – dank Aluminium-Bauweise. Die verringerte Wandstärke der Blechteile und die kleinere Einbaulänge sparen Platz und sollen den Einbau im Fahrzeug erleichtern. Der „Booster Gen. III“ ist laut Conti 1.700 Gramm leichter als ein Stahl-Bremskraftverstärker und 15 Millimeter kürzer. Das Aluminiumblech ist gerade einmal 1,2 Millimeter stark, soll aber trotzdem die gleiche Lebensdauer besitzen wie bislang üblich.
Die Nachfrage nach Bremskraftverstärkern ist laut Unternehmensangaben ungebrochen, denn sie sind eine wichtige Grundlage für Sicherheitssysteme wie Anti-Blockier-Systeme (ABS), Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) oder Fahrerassistenzsysteme, die Conti ebenfalls herstellt.
Damit sie optimal funktionieren können, muss das Bremssystem die angeforderte Verzögerung im Notfall so schnell wie möglich erzeugen. Ausschlaggebend ist dafür das Zusammenspiel aller Bremskomponenten im Gesamtsystem. An erster Stelle steht hier der Bremskraftverstärker: Er ist gefordert, wenn der Fahrer in einer Notsituation vom Gas- auf das Bremspedal tritt, da er den Hydraulikdruck in den Bremssätteln generiert.
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