Seat Cupra macht das Rennen um die Zukunft

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Der Absatz des einstigen Markenablegers Cupra steigt und steigt. Gleichzeitig rücken die Seat-Modelle in den Hintergrund. Daran wird sich wohl nichts mehr ändern, vermuten Insider. Das zeigen auch die Verhandlungen um den künftigen Agenturvertrieb.

Die Marken Seat und Cupra sind von den Verwerfungen in der Teileverfügbarkeit wie viele andere Marken betroffen, die Zeichen stehen dennoch auf Aufbruch. (Bild:  Grimm/»kfz-betrieb«)
Die Marken Seat und Cupra sind von den Verwerfungen in der Teileverfügbarkeit wie viele andere Marken betroffen, die Zeichen stehen dennoch auf Aufbruch.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Im Vertriebsnetz von Seat und Cupra weisen die Zeichen immer deutlicher auf das Auslaufen der einstigen Kernmarke Seat hin. Offiziell sagt das (noch) niemand, aber die Fakten sprechen für sich. Blickt man in die zuletzt neu- oder umgebauten Schauräume, dominiert die Cupra-Optik mit Elementen aus Holz, Beton und Bronze. Und wenn die Plätze im umgestalteten Schauraum 4:1 zugunsten von Cupra verteilt werden, „wissen Sie, wohin die Reise geht“, sagte jüngst ein Händler. Zuletzt erklärte nun auch Wayne Griffiths, Vorstandschef der Seat S.A., „die Zukunft ist Cupra“. Gemeint war zunächst die Modellpolitik, denn für Seat sind bislang keine Elektroautos vorgesehen – während die Cupra-Palette nach und nach elektrifiziert wird. Ohne E-Autos ist in Europa aber spätestens 2035 Schluss.