Dacia - Die wertvolle Billigmarke

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Seit der Einführung von Dacia ist Renault mit seiner Billigmarke in Deutschland auf Erfolgskurs. Mit einer Ausnahme: 2015 waren die Neuzulassungen rückläufig. Um die positive Entwicklung fortzuschreiben, muss sich die Marke etwas einfallen lassen.

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(Bild: © Ludovic L'HENORET/Fotolia.com)

Hätte es noch eines Beweises bedurft, ist er nun spätestens erbracht: Der Fotograf Michael von Hassel fuhr von Irkutsk am Baikalsee bis Jurjung-Chaja, rund 100 Kilometer südlich des Nordpolarmeers. Der nördlichste Punkt, der mit einem normalen Auto zu erreichen ist. 1.200 Kilometer über die Anabar-Route, einen zugefrorenen Fluss. Bei Eis und Schnee quer durch Sibirien. Minus 50 Grad. Im Dacia Duster. Von Hassel ist angekommen – Dacia schon lange.

Die rumänische Billigmarke aus dem Renault-Konzern ist fest verankert im deutschen Markt und in Europa. Dabei hat sie einen erstaunlichen Weg zurückgelegt, den ihr zunächst niemand zugetraut hätte. Eine absolute Erfolgsstory: Nach dem Markteintritt 2004 ging es fast ausnahmslos nach oben. Mit rund 50.000 Neuzulassungen erzielte Dacia im vergangenen Jahr einen Marktanteil von 1,5 Prozent.