Dacia Servicegeschäft: Rumänischer Retter

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Der wachsende Dacia-Bestand hilft den Renault-Händlern, Rückgänge im Servicegeschäft auszugleichen. Allerdings kämpfen die Betriebe hart darum, die Kunden nach Garantieablauf im Autohaus zu halten.

(Foto: Rosenow)

Als Mitte des Jahres 2005 die ersten Dacia Logan auf den deutschen Markt kamen, da hagelte es Hohn und Spott aus der etablierten Autowelt. Die kantige Form mit dem unmodischen Stufenheck, der piefige Innenraum im Plastiklook und die einfache Technik aus dem Renault-Regal – im autoverrückten Deutschland schien das Experiment „Billigauto“ von vornherein zum Scheitern verurteilt zu sein.

Zehn Jahre später lacht niemand mehr über Dacia. Die Renault-Tochtermarke hat trotz schmalen Modellangebots eine ganze Reihe Vollsortimenter mit klingenden Namen überholt und nähert sich der Marke von 50.000 Einheiten pro Jahr. Dank des Allzeithochs im Jahr der Abwrackprämie beträgt der Bestand fast 340.000 Einheiten.