Daihatsu: Hakelige Vertragsbeendigung
Die Daihatsu-Händler haben noch mit Problemen in Sachen auslaufende Partnerverträge zu kämpfen. Die Zusammenarbeit mit der Emil-Frey-Gruppe läuft hingegen gut.

Es gibt noch Probleme im Zusammenhang mit dem Auslaufen der Händlerverträge bei Daihatsu. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung des Daihatsu-Händlerverbands am Samstag in Gladbeck deutlich.
Wie der wiedergewählte Vorsitzende der Verbands, Udo Auchter, mitteilte, sind vor allem die Modalitäten bei Leasingrückläufern mit der hinter der Daihatsu Financial Services stehenden Toyota-Bank ungeklärt. Zudem sei der Finanzdienstleister bisher nicht auf den eventuellen Mindererlös eingegangen, der sich durch sinkende Wiederverkaufspreise wegen des Rückzugs der Marke aus dem europäischen Markt ergebe. Gleichzeitig gebe es Reibungspunkte hinsichtlich der Rückgabe von Fahrzeugen und Ersatzteilen nach der Beendigung der Verträge mit Daihatsu Deutschland.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Auchter in seiner Position als Vorsitzender des Verbands bestätigt. Zum 1. Stellvertreter wählten die anwesenden Händler Thomas Sedlmeier, 2. Stellvertreter wurde Tim Tiedeken. Riccaut Diestelkamp wurde zum Beisitzer gewählt. Der bisherige 1. Stellvertreter Ralf Diedrichs hatte nicht mehr kandidiert und schied somit aus dem Vorstand aus.
„Der Vorstand sieht es als vorrangiges Ziel, den Übergang zum reinen Service-Betrieb für alle Händler problemlos und ohne finanziellen Aufwand zu ermöglichen und die Zusammenarbeit mit Emil Frey von Anbeginn an zum Vorteil der gesamten Händlerschaft zu gestalten. Unser Motto wird gerade deshalb ‚es geht weiter mit Daihatsu‘ heißen“, sagte Auchter.
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