Daimler beantragt Kurzarbeit in Deutschland

Von Christoph Seyerlein

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Die kürzlich getroffene Aussage von Daimler-Chef Ola Källenius, dass der Autohersteller vorerst keine staatlichen Hilfen benötige, hatte nur kurz Bestand: Ab 6. April gilt für einen Großteil der deutschen Produktionsmitarbeiter und auch einige Beschäftigte aus der Verwaltung Kurzarbeit.

Daimler nimmt  nun doch Staatshilfen in Anspruch.(Bild:  Daimler)
Daimler nimmt nun doch Staatshilfen in Anspruch.
(Bild: Daimler)

Zuletzt hatte Daimler-Chef Ola Källenius noch verkündet, dass der Konzern vorerst keine staatliche Unterstützung benötige. Nun hat der Autobauer aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie aber doch beschlossen, ab 6. April Kurzarbeit für einen Großteil der Produktions- und ausgewählte Verwaltungsmitarbeiter zu beantragen. Bis zum 17. April soll jene Maßnahme vorerst andauern. Die Kurzarbeit trifft dabei Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland. Wie viele Beschäftigte genau betroffen sind, teilte Daimler nicht mit.

Notwendige Grundfunktionen sowie Zukunftsthemen und strategische Projekte seien von der Kurzarbeit jedoch ausgenommen, „um nach der Krise wieder voll durchstarten zu können“, heißt es in der Mitteilung des Konzerns. Daimler hatte kürzlich – wie viele andere Autohersteller auch – den Großteil seiner Produktion wegen der Ausbreitung des Coronavirus zunächst für zwei Wochen heruntergefahren.

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