Lkw-Markt Warum Daimler Truck „massiv“ in den Eigenvertrieb investiert

Das Gespräch führte Yvonne Simon 6 min Lesedauer

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Während Mercedes-Benz Käufer für seine Pkw-Niederlassungen sucht, baut Daimler-Truck seinen Eigenvertrieb aus. Volker Hüntrup, Leiter Own Retail Mercedes-Benz Trucks Europe, erklärt, warum der Lkw-Hersteller investiert, wie sich die Trennung vom Pkw-Geschäft auswirkt und wie sich das Netz weiterentwickeln soll.

Volker Hüntrup, Leiter Own Retail Mercedes-Benz Trucks Europe: „Wenn wir unsere Produkte und Services kundengerecht entwickeln möchten, dann müssen wir ständig mit dem Kunden in Kontakt sein. Das geht nur mit einem eigenen Handelsgeschäft.“(Bild:  Daimler Truck)
Volker Hüntrup, Leiter Own Retail Mercedes-Benz Trucks Europe: „Wenn wir unsere Produkte und Services kundengerecht entwickeln möchten, dann müssen wir ständig mit dem Kunden in Kontakt sein. Das geht nur mit einem eigenen Handelsgeschäft.“
(Bild: Daimler Truck)

Mercedes-Benz verkauft seine Pkw-Niederlassungen. Sie haben gerade eine neue Niederlassung in Stuttgart eröffnet. Welche Relevanz hat der Eigenvertrieb für Daimler Truck?

Volker Hüntrup: Wir machen es genau umgekehrt. Wir eröffnen im Schnitt alle drei Monate einen neuen Standort in Europa. Das Lkw-Geschäft ist sehr komplex und beratungsintensiv. Außerdem ist es stark von Beziehungen geprägt. Wenn wir unsere Produkte und Services, die wir deutlich ausbauen wollen, kundengerecht entwickeln möchten, dann müssen wir ständig mit dem Kunden in Kontakt sein. Das geht nur mit einem eigenen Handelsgeschäft. Wir investieren massiv, weil wir zutiefst davon überzeugt sind, dass der Own Retail erfolgskritisch für unser Geschäft ist.