Spezialwerkzeug Darauf heben wir einen …

Von Steffen Dominsky 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

… Satz 22-Zöller mit dem kleinen Finger hoch! Mit dem „Radfex“ wird das Wechseln bzw. Ab- und Anmontieren von Rädern zum sprichwörtlichen Kinderspiel. Kein Wunder, dass die Erfindung von Autohausinhaber Sven Brust immer mehr Fans findet.

Riesen Räder, teures Auto? Mit dem Radfex-Radheber wird der Wechsel bzw. das Ab- und Wiederanmontieren großer und schwerer Räder zum Kinderspiel – und das ohne Akku, Druckluft usw.(Bild:  Dominsky – VCG)
Riesen Räder, teures Auto? Mit dem Radfex-Radheber wird der Wechsel bzw. das Ab- und Wiederanmontieren großer und schwerer Räder zum Kinderspiel – und das ohne Akku, Druckluft usw.
(Bild: Dominsky – VCG)

Christoph Martin Wieland: Noch nie gehört? Keine Angst, ist keine Schande. Was jedoch jeder schon einmal gehört haben dürfte, ist der bekannte Spruch, der auf eine Strophe des deutschen Dichters zurückgeht. „Die Herren dieser Art blendt oft zu vieles Licht, Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht“. Die Sache mit dem Wald und den Bäumen trifft auf viele Situationen im Leben zu. Auch auf die in Kfz-Werkstätten. Genauer gesagt, wenn es darum geht, „zentnerschwere“ Räder vom Boden auf Brusthöhe zu hieven, um sie ans Fahrzeug zu heften – oder das Gegenteil, diese von dort runter auf Bodenniveau zu bringen. Weshalb? Ganz einfach: Weil es dafür seit Jahren diverse Lösungen, sprich unterschiedliche Arten von Radhebern gibt. Doch keine von diesen vermochte bislang zu überzeugen.

Genau diese Feststellung machte auch Sven Brust. Der ist Autohausinhaber in Pirna und beschäftigt sich tagtäglich mit dem großen Ganzen seines Betriebs. Aber auch Brust stand einst selbst in der Werkstatt und schon vor Jahren war das Thema Räderwechsel gleichbedeutend mit „Geht voll auf Rücken, ey!“. Das gilt heute umso mehr, wo Räder immer öfter die 20-Zoll-Schallmauer durchbrechen und sich nicht nur gefühlt dem Gewicht von (großen) Zementsäcken nähern.