Die großen Autohändler 2022
Das Autohaus Hermann ist konsequent beständig
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In unruhigen Zeiten sind schnelle Kurswechsel verlockend, aber oft gefährlich. Die Autohausgruppe Hermann lässt sich deshalb nicht aus der Ruhe bringen und konsolidiert ihre Geschäftsfelder. Zusätzlich investiert sie in die Energieeffizienz.
Gebrauchtwagen-Fokus, Ford-Vertrag, Renault-Partner – diese Stichworte beschreiben den unternehmerischen Kern der Autohausgruppe Hermann. Sieht man sich die Nachrichten des Jahres 2022 zu diesen Geschäftsfeldern an – Fahrzeugmangel, Elektrifizierung, Vertragskündigungen –, müsste Geschäftsführer und Mitinhaber Michael Zimbal unruhig schlafen. Tut er aber nicht, denn er ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass Stürme in der Automobilbranche kommen und gehen und kurzfristige Kurswechsel nichts bringen. Entsprechend klar ist sein Ausblick im Neuwagenhandel: Es bleibt bei Ford, Renault und Dacia. Dass er die Entwicklungen rund um die neu startenden Fabrikate beobachtet, versteht sich von selbst. Doch er bekräftigt einen wesentlichen Grundsatz der Hermann-Gruppe: Wenn ein Projekt gestartet wird, dann richtig, sprich an möglichst vielen Standorten. Nur dann lassen sich die Synergien in der Gruppe heben.
Dass die Hermann-Gruppe neuen Marken aufgeschlossen gegenübersteht, zeigte sie zuletzt bei der Arbeit mit Seat: Das Fabrikat hatte sie unter anderem in Mühlhausen und Goslar eingeführt. Mit Erfolg, wie der in diesem Jahr operativ ausgeschiedene Firmenchef Wolfgang Hermann stets betonte. Doch das Seat-Engagement ließ sich am Ende nicht an allen Standorten entwickeln. Getreu dem Grundsatz „Richtig machen oder lieber lassen“ beendeten Händler und Importeur folgerichtig die Zusammenarbeit „ruhig und fair“.
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