Das Autohaus Ostermaier betont die Familienbande

Autor / Redakteur: Isabella Finsterwalder / Joachim von Maltzan

Das Autohaus Ostermaier will mit menschlichen Werten erfolgreich sein

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„Wir leben die Auto-Familie.“ Mit diesem Satz umschreibt der Geschäftsführer des Autohauses Ostermaier, Michael Ostermaier, den Kern des Unternehmens. Acht Marken vertritt das Autohaus heute: VW-Pkw, VW-Nutzfahrzeuge, Audi, Seat (Service), Skoda, Bosch Service, den Gebrauchtwagenmarkt Aut.os und ABT Sportsline.

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„Das Wichtigste für uns ist der Mensch“, erläutert Michael Ostermaier die Philosophie des Hauses. Jeder der heute 189 Mitarbeiter ist Teil eines erfolgreichen Ganzen. Der beste Beweis für das enge Miteinander der „Auto-Familie“ im Autohaus Ostermaier ist die langjährige Mitarbeiterzugehörigkeit mit bis zu 50 Jahren. „Die Basis für unseren heutigen Erfolg haben meine Großeltern mit viel Menschlichkeit und Kontinuität geschaffen“, sagt der 44-Jährige, der zusammen mit seinem Onkel Hans Ostermaier (62) und dem gesamten Team das Unternehmen Schritt für Schritt weiter ausbaut.

Bereits im Einstellungsgespräch, für das das Autohaus eigens einen auf die Ansprüche der Auto-Familie zugeschnittenen Fragenkatalog entwickelt hat, steht die soziale Kompetenz der neuen Familienmitglieder auf der Prioritätenliste ganz oben.

Große Unternehmensidentifikation

„Zu unseren wichtigsten Firmenprinzipien zählt ein guter Umgang miteinander und mit unseren Kunden“, betont Michael Ostermaier. Jedes neue Familienmitglied erhält einen persönlichen Ordner, der neben Telefonlisten und dem unternehmerischen Vorschlagwesen die wichtigsten Grundprinzipien des Autohauses enthält. Auch lässt es sich die Unternehmensleitung nicht nehmen, jeden Neuen persönlich im Autohaus einzuführen. „Die Mitarbeiter sind das Wichtigste des Autohauses Ostermaier, denn sie verdienen das Geld“, sagt Michael Ostermaier.

Die Belegschaft lebt das Prinzip Auto-Familie voll und ganz. Jeden Monat findet eine von den Mitarbeitern organisierte „OMA“-Aktion (Ostermaier-Monats-Aktion) statt; sei es eine Bergwanderung oder ein Kartenspielturnier – auch die Geschäftsführung macht mit. Ebenfalls ein authentischer Beleg für die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen ist die „OMZ“ (Ostermaier-Mitarbeiterzeitung). „Auf die freuen sich unsere Leute oft mehr als auf ihre monatliche Gehaltsabrechnung“, sagt Michael Ostermaier.

Dank dieser Menschlichkeit und dem vertrauensvollen Miteinander konnten auch das katastrophale Branchenjahr 2007 oder der Großbrand, der Ende 2006 den 1923 gegründeten Familienbetrieb nahezu vollständig vernichtete und dabei einen Schaden von mehreren Millionen Euro anrichtete, dem Unternehmen nicht wirklich etwas anhaben.

Mit aktuell 800 verkauften Neufahrzeugen der Marken VW-Pkw, VW-Nutzfahrzeuge und Audi sowie 3.000 Gebrauchten über alle drei Betriebe ist das Unternehmen gesund gewachsen. Eine wichtige Zäsur in der Unternehmensentwicklung war das Jahr 2002, als Ostermaier das Gebrauchtwagenzentrum Aut.os unweit des Hauptbetriebs in Vilsbiburg eröffnete.

Hatte das Autohaus bis dahin noch im Verhältnis 1:1 Neu- und Gebrauchtwagen vermarktet, schossen die Gebrauchtwagenzahlen daraufhin buchstäblich in die Höhe. So waren es im Jahr 2008 statt des anvisierten Ziels von 1.000 Einheiten schließlich ganze 3.800 Einheiten. Heute können die Kunden bei Aut.os aus rund 350 Gebrauchten wählen.

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Auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern leistet das Familienunternehmen hier mit 34 Mitarbeitern den Service für die Fabrikate VW, Skoda, Audi, Seat und VW-Nutzfahrzeuge. Ostermaier in Eggenfelden ist ständiger Vermittler für VW-Pkw und VW-Nutzfahrzeuge und hält einen Bosch-Car-Service-Vertrag.

Seit August 2008 rundet ein Skoda-Handelsvertrag das Portfolio in Eggenfelden ab. Ebenfalls auf dem Betriebsgelände vertreten ist der TÜV. In Sachen Ausbildung fährt die Auto-Familie eine klare Strategie. „Wir sind ein großer Freund des eigenen Nachwuchses“, bekennt Ostermaier, der in den vergangenen Jahren nahezu ausnahmslos alle Azubis übernommen hat, die bei Ostermaier sieben verschiedene Ausbildungsberufe erlernen können. Hinzu kommt ein Faible für Betriebspraktika. So durften im vergangenen Jahr 120 Praktikanten im Autohaus Ostermaier „schnuppern“.

Kontinuierliches Wachstum heißt die Devise für die Auto-Familie. „In unserer jetzigen Größe werden wir von den kleinen und von den großen Autohäusern erdrückt. Daher haben wir nur die Chance, gemeinsam mit unseren Herstellern und mit der Konzentration auf Gebrauchtwagen zu expandieren“, bringt es Ostermaier auf den Punkt. Allerdings wolle Ostermaier immer eine gesunde Auto-Familie bleiben, bekennt sich der Firmenchef zu den Wurzeln des Unternehmens. Man wolle nie dogmatisch, sondern nur vernünftig weiter wachsen.?

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