Der neue Automotive Business Award honoriert mit einer eigenen Kategorie die besten Digital-Konzepte von Autohäusern und Werkstätten. Die aussichtsreichsten Betriebe besuchte die Jury vor Ort. Am 21. Juni ist die Preisverleihung – eine Menge gute Ideen sind am Start.
Vor-Ort-Besuche der Jury des Automotive Business Awards 2022 (hier bei Auto Empire in Butzbach): Die Juroren machten in den vergangenen Wochen einen Abstecher zu den sieben aussichtsreichsten Betrieben, die sich in der Kategorie „Digitalisierung“ beworben hatten. Die Jury tauschte sich mit den Verantwortlichen der Unternehmen über die Bewerberprojekte aus. Die Preisverleihung findet am 21. Juni in Würzburg statt. Melden Sie sich an!
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)
Eine spielend einfache Möglichkeit zur Schadenmeldung für Kunden, eine webbasierte Software zur Vertriebssteuerung oder ein vernetzter Serviceprozess, der die analoge und digitale Welt zusammenführt: Um digitale Leuchtturmprojekte und Vorzeige-Konzepte wie diese geht es beim Automotive Business Award 2022. Neben den Kategorien „Vertrieb“ und „Service“ konnten sich Autohäuser und Werkstätten mit Ideen im Feld der „Digitalisierung“ bewerben.
In den vergangenen Wochen besuchte die Jury eine Auswahl von Betrieben vor Ort, deren Bewerbungen besonders aussichtsreich waren. Die Vor-Ort-Besuche sind die zweite Stufe des Bewerbungsverfahrens; die Verantwortlichen der Autohäuser und Werkstätten sollen den Jurorinnen und Juroren tieferen Einblick in die Konzepte geben. Die Jury besteht neben der Redaktion »kfz-betrieb« als Veranstalterin aus Vertretern der Award-Partner Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Loco-Soft, Mobile.de und TÜV Nord Mobilität.
Die Rundreise der Jury zu den Bewerbern der Kategorie „Digitalisierung“ führte zu Betrieben in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen. Dabei legte die Jury mehr als 1.500 Kilometer zurück. Vertreten waren markengebundene wie freie Autohäuser.
Zu den top-nominierten Betrieben des Automotive Business Awards 2022 in der Kategorie „Digitalisierung“ gehören:
Auto Empire: Der freie Händler im hessischen Butzbach hat sich auf hochwertige Fahrzeuge von Premiummarken spezialisiert. Seinen Vertriebsprozess steuert das Unternehmen ausschließlich mit einer eigens entwickelten Software (SAM – Smart Auto Management), die für den Betrieb alle anderen Tools überflüssig macht. Das heißt: Die Mitarbeiter können einen Vertriebsprozess aus einem Guss umsetzen – von der Hereinnahme über die Vermarktung auf verschiedenen Plattformen bis hin zum Verkauf. Und Auto Empire arbeitet daran, die Funktionen stets zu erweitern und auf neue Fragestellungen wie etwa Autoabos einzugehen.
Auto Senger: Die Senger-Gruppe hat ihren Serviceprozess ausgehend von den hessischen Standorten in den vergangenen Jahren immer weiter digitalisiert. Den Start machte die Digitalisierung des Werkstattdurchlaufs, und immer stärker setzte die Gruppe neben den internen Prozessen auf den digitalen Kundennutzen. Für Auto Senger manifestiert sich das ganze derzeit im Mercedes-Benz-Leuchtturmbetrieb in Oberursel nahe Frankfurt am Main. Der Kunde kommt dort mit dem Auto an und fährt über einen Reifen- und durch einen Portalscanner, wobei der Fahrzeugzustand erfasst wird. Nach der Abgabe lässt sich die Serviceberatung in wenigen Minuten umsetzen. Und abholen kann der Kunde das Auto ganz ohne Kontakt zu Beratern über Abholstationen, in denen die Fahrzeugschlüssel hinterlegt sind. Das alles ist aber nur ein Ausschnitt des Gesamtprozesses.
Auto Weller: Wissen, wie genau es um das eigene Geschäft über alle Sparten hinweg steht – und das Gesamtunternehmen dementsprechend steuern: Darum geht es Auto Weller in Osnabrück, aber auch der Wellergruppe insgesamt. Ziel ist es, die Kapazitäten auszutarieren und Ertragspotenziale bestmöglich steuern zu können, um den wirtschaftlichen Erfolg zu steigern; aber auch die damit verbundene Zufriedenheit der Kunden. Ein Beispiel: Ein Werkstattstandort arbeitet am Limit, ein anderer ist nicht optimal ausgelastet. Welche Vorteile könnte es da nicht bringen, die Ressourcen auszubalancieren und Mitarbeiter eines Standorts nach der Bereitschaft zum Einsatz in einer Werkstatt eines anderen Betriebes der Gruppe in regionaler Nähe zu fragen? Aber die „Wellerapp“ verrät noch viel mehr.
BOB Automotive Group: Die Autohausgruppe mit Sitz in Essen (u. a. Renault, Dacia, Mazda, Hyundai) hat zusammen mit einem Dienstleister eine eigene App für die Fahrzeuginventur entwickelt. Dadurch spart sich das Unternehmen und seinen Mitarbeitern zu den relevanten Stichtagen viel Zeit, weil die handschriftliche Erfassung von Fahrzeugdaten und die Übertragung von Listen in EDV-Systeme überflüssig wurde. Jetzt geht alles innerhalb kurzer Zeit per Smartphone und automatischer Texterkennung. Und die Fehlerquote wurde deutlich minimiert, da lange Folgen aus Buchstaben und Zahlen wie die Fahrzeugidentifikationsnummer automatisch erfasst werden.
Zukunftsstrategien für den Automobilvertrieb und -service in der digitalen Mobilitätswelt
Auf den Automotive Business Days in Würzburg erfahren Sie am 21. und 22. Juni 2022 alles über neueste Entwicklungen rund um den Vertrieb, Service und die Digitalisierung im Kfz-Gewerbe. Praxisbeispiele von Autohäusern und Werkstätten, aber auch aus dem Feld der Herstellerorganisationen zeigen Ihnen, wie sich die Branche auf die Trends von morgen einstellt und neue Konzepte umsetzt. Eine große Branchenausstellung rundet das Angebot ab.
Heinemann-Gruppe: Wie können Händler möglichst in Eigenregie und mit überschaubarem Aufwand Kunden ihre Autos im Abonnement anbieten? Die Heinemann-Gruppe störte an vorhandenen Plattformen vieles, weswegen sie sich entschloss, ein eigenes Autoabo-Portal aufzusetzen – für sich selbst und für andere Händler. Das Ergebnis ist eine Plattform, die Händler als solche nutzen, oder deren Funktionen sie als White-Label-Lösung in die eigene Online-Präsenz einbinden können. Und die Erträge will „Das Abomobil“ – so der Name der Plattform – praktisch vollständig an Händler fließen lassen.
Stand: 08.12.2025
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Restemeier: Die Mehrmarkenwerkstatt in Osnabrück entwickelt zusammen mit einem lokalen Start-up, das auf künstliche Intelligenz spezialisiert ist, immer wieder neue Lösungen für den eigenen Bedarf. Schnittstelle zwischen den Unternehmen ist Restemeier-Geschäftsführer Maximilian Stein, der sowohl der Werkstatt als auch dem Start-up verbunden ist. Wissen aus dem Werkstattbetrieb wird so umgewandelt zu Software-Lösungen, die andere Betriebe nutzen können. Eine der neuesten Entwicklungen ist etwa eine digitale Schadenmeldung für Endkunden, mit der diese auf einfach verständliche Weise durch den kompletten Prozess geführt werden.
Schloz Wöllenstein: Der Mercedes-Benz-Vertreter in Chemnitz entwickelt immer wieder Angebote und Services, die andere Autohäuser und Werkstätten nutzen können. Dazu gehört die Recruiting-Software Carsonal, die die Dienstleistungstochter Schloz Wöllenstein Services unter dem Markennamen Viasona vermarktet. Mit Carsonal können Autohäuser und Werkstätten nicht nur CI-konforme Stellenausschreibungen auf Basis zahlreicher Vorlagen erstellen und in gängigen Stellenmarktplätzen ausspielen. Der gesamte Prozess der Bearbeitung einzelner Bewerbungen im Kfz-Betrieb ist abgebildet, also das Bewerbermanagement. Und bei dem Ganzen lässt Schloz Wöllenstein das Wissen aus dem eigenen Unternehmen einfließen, um eine Kfz-nahe Lösung anzubieten.
Wie das Rennen um den Automotive Business Award ausgeht, verrät das Fachmedium »kfz-betrieb« am Abend des 21. Juni 2022 in Würzburg. Dann findet dort in der Posthalle die Preisverleihung in Form einer großen Branchenparty statt. Melden Sie sich hier zur Verleihung des Automotive Business Awards 2022 an!
Die Preisverleihung ist Teil der Automotive Business Days, dem neuen großen Fachkongress von »kfz-betrieb« rund um Vertrieb und Service in der Automobilwirtschaft sowie deren Digitalisierung. Die zweitägige Veranstaltung findet am 21. und 22. Juni in Würzburg statt. Kongressteilnehmer können automatisch gratis bei der Preisverleihung mit dabei sein. Sichern Sie sich hier Ihr Ticket für die Automotive Business Days 2022!