Oberflächenaufarbeitung
Das Strahl-Ei des Kolumbus
Anbieter zum Thema
Ob mit Sand, Trockeneis oder Glasperlen, ob mit Kunststoffgranulat, Backpulver oder Nussschalen: Es gibt zahlreiche Strahlverfahren bzw. -mittel, die jeder kennt. Eines, das hierzulande fast keiner kennt, heißt „Vapor-Blasting“. Ein geniales Verfahren, denn es vermeidet die Nachteile seiner Mitbewerber.
Sie überholen einen Motor, und überlegen, den rostigen Motorblock bzw. das oxidierte Kurbelgehäuse klassisch strahlen zu lassen? Vergessen Sie’s! Sie wollen den verkokten Auslasskrümmer eines Turbomotors klassisch strahlen lassen? Ganz schlechte Idee! Sie wollen empfindliche Kleinteile klassisch strahlen lassen? Finger weg davon!
Zugegeben: Es gibt zweifelsohne jede Menge Fälle, da ist eines der oben genannten Strahlverfahren eine prima Methode, um Dreck, Rost/Oxidation, alte Beschichtungen und was auch immer zu entfernen und einem Bauteil seinen alten Glanz zurückzugeben – wobei das mit dem Glanz so eine Sache ist, später mehr dazu. Doch wie so mancher aus leidvoller Erfahrung weiß, eignet sich nicht jedes Strahlverfahren für jedes Bauteil. Entweder ist es zu grob, d. h., es ist abrasiv und trägt (zu viel) die Oberfläche des entsprechenden Teils ab. Oder das Verfahren verformt das Bauteil, da es so viel kinetische Energie einbringt, dass es sich aufgrund von Hitze verzieht – oft der Fall bei „Sand“, sprich Korund, früher auch Hochofenschlacke.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen