Oldtimergutachten DAT – Kompetenz für Klassiker

Von Steffen Dominsky 1 min Lesedauer

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Die DAT stellt ab sofort auch Klassiker-Daten für ihre Sachverständigenorganisation zur Verfügung. Der Abruf dieser Daten ist in die Software „SilverDAT 3 Expert Partner“ integriert.

Bei den DAT-Expert-Partnern erhalten Halter von historischen Fahrzeugen umfangreiche Dienstleistungen, darunter auch eine professionelle Bewertung, die eine DAT-Urkunde dokumentiert.(Bild:  DAT)
Bei den DAT-Expert-Partnern erhalten Halter von historischen Fahrzeugen umfangreiche Dienstleistungen, darunter auch eine professionelle Bewertung, die eine DAT-Urkunde dokumentiert.
(Bild: DAT)

DAT-Expert-Partner haben oft mit Fahrzeugen zu tun, die älter als 20 Jahre sind. Bisher konnten sie in der Software „SilverDAT“ zu diesen in der Regel jedoch keine Bewertungsdaten abrufen. Das ist nun dank der speziellen Software für die DAT-Sachverständigen („SilverDAT 3 Expert Partner“) anders. In einem ersten Schritt können Nutzer ab sofort auch ältere Pkw mittels einer neuen Methodik und der dazu passenden Software bewerten. Während DAT-Expert-Partner für Schadengutachten und Bewertungen häufig mit Neukunden zu tun haben, handelt es sich bei Besitzern von Oldtimern oft um Stammkunden. Für die optimale Versicherung von Oldtimern ist eine regelmäßige Begutachtung und Bewertung erforderlich. Ein weiterer Aspekt ist, dass das Durchschnittsalter der Fahrzeuge stetig ansteigt und derzeit mehr als 4,5 Millionen Pkw in Deutschland zugelassen sind, die älter als 20 Jahre sind. In diesen Fällen unterstützen Klassiker-Daten dabei, den Wert und den Wiederbeschaffungswert bei Unfallgutachten zu ermitteln. Entsprechend steigt die Wahrscheinlichkeit, dass immer mehr Haftpflicht- bzw. Kasko-Gutachten in diesem Fahrzeugsegment erstellt werden müssen. Von der Verfügbarkeit aktueller Daten für Klassiker sollen Expert-Partner somit laut DAT künftig profitieren.

Der Ablauf einer Klassikerbewertung unterscheidet sich nur in Details von der eines aktuellen Fahrzeugmodells. Nach der Identifikation des Fahrzeugs kann der Anwender wählen, ob er für das Fahrzeug einen Marktwert, einen Wiederbeschaffungswert oder beides in einem Vorgang ermitteln möchte. Wichtig bei der Wertermittlung ist anschließend, Zustandsnoten zu vergeben. Hier geht es um die Punkte Karosserie, Motor, Getriebe, Lack, Innenraum, Elektrik, Unterboden/Rahmen, Fahrwerk/Achsen, Räder/Bremse, Chrom/Glas. Dadurch ist es dem Sachverständigen möglich, all diese für die Bewertung relevanten Bereiche des Fahrzeugs mit Noten zu versehen. Damit ist die Sicht des Sachverständigen ausschlaggebend für die Wertermittlung.

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