Data-Warehouse: Am großen Rad drehen

Redakteur: Julia Mauritz

Die Graf-Hardenberg-Gruppe hat eine zentrale Controllingsoftware eingeführt: Mit dem Dealer-Performance-Management von MHP ist der Wechsel vom statischen hin zum dynamischen Berichtswesen geglückt.

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Mit dem Performance-Cockpit sehen die Führungskräfte auf einen Blick, wo es klemmt.
Mit dem Performance-Cockpit sehen die Führungskräfte auf einen Blick, wo es klemmt.
(Foto: Mauritz)

Die richtige Balance zu finden zwischen Preis und Leistung sowie Datenkomplexität und Übersichtlichkeit für den Anwender: Das ist bei der Auswahl einer Controllingsoftware eine große Kunst. Diese Erfahrung musste auch Philipp Ludwigs machen. Der Leiter des Controllings bei der Graf-Hardenberg-Gruppe suchte im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem EDV-Leiter Rosario Gugliara nach einer sogenannten Data-Warehouse-Software. Ihr Ziel war es, die Daten aus den unterschiedlichsten IT-Programmen für ein aussagekräftiges Reporting zu verdichten.

Mit 26 Betrieben, sieben Fabrikaten und 1.100 Mitarbeitern, davon 70 Führungskräfte, waren ihre Anforderungen nicht gerade trivial. Schnell wurde klar: Es gibt entweder branchenübergreifende, hochkomplexe Data-Warehouse-Systeme, deren Anschaffung im hohen sechsstelligen Bereich liegt und die nicht an die Anforderungen des Automobilhandels angepasst sind; oder auf den Autohandel zugeschnittene Reportingtools, die immer nur Teilbereiche abdecken. „Das einzige Programm, bei dem die Kosten-Nutzen-Relation gestimmt und das alle unsere Anforderungen erfüllt hat, war das Dealer-Performance-Management (DPM) von MHP. Es befand sich damals allerdings noch in der Entwicklung“, erinnert sich Philipp Ludwigs.