Dekra beruft neuen Reifen-Chef

Autor / Redakteur: Gerd Steiler / Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Christian Koch ist neuer Reifen-Chefgutachter und Leiter des Dekra-Reifenlabors München. Er tritt die Nachfolge von Franz Nowakowski an, der Ende Oktober in den Ruhestand wechselte.

Christian Koch (44/li.) ist Nachfolger des renommierten Dekra-Reifenexperten Franz Nowakowski (65), der Ende Oktober in den Ruhestand ging.
Christian Koch (44/li.) ist Nachfolger des renommierten Dekra-Reifenexperten Franz Nowakowski (65), der Ende Oktober in den Ruhestand ging.
(Foto: Dekra)

Christian Koch (44) ist neuer Reifen-Chefgutachter und Leiter des Dekra-Reifenlabors München. Er tritt die Nachfolge von Franz Nowakowski (65) an, der Ende Oktober nach über 34-jähriger Arbeit für die Dekra in den Ruhestand wechselte.

Wie die Prüforganisation am Donnerstag in Stuttgart mitteilte, betreut Koch in seiner neuen Funktion das Arbeitsgebiet Reifengutachten und ist damit für die Beratung von Dekra-Kunden aus Werkstätten, Fuhrparks, Industrie und Justiz zuständig. Der studierte Ingenieur arbeitete zuletzt sechs Jahre als Sachverständiger für Unfallrekonstruktion und Reifengutachten bei Dekra in Norddeutschland. Auch aufgrund seiner neunjährigen Tätigkeit in Forschung und Entwicklung sowie im Kundendienst eines großen Reifenherstellers bringe er beste Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit, heißt es.

„Reifenpapst“ nimmt Abschied

Sein Vorgänger Franz Nowakowski (65) war langjähriger Leiter der Dekra-Niederlassung München-Ost und damit Chef des Dekra-Reifenlabors in München. Nowakowski studierte Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule München und arbeitete danach zunächst als Versuchs- und Entwicklungsingenieur in der Reifenindustrie. 1978 trat er als Kfz-Sachverständiger und Prüfingenieur bei Dekra in München ein und übernahm 1982 die Leitung der Niederlassung.

Zu den Spezialgebieten des anerkannten Reifenexperten und Reifensachverständigen zählen die Untersuchung und Analyse von Reifenschäden, Zahnriemen und Gummibauteilen. Nowakowski war unter anderem als Vertragssachverständiger des ADAC Südbayern und im Prüfungsausschuss für Reifensachverständige der Stahlgruber-Stiftung aktiv. An der Hochschule München und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg war er Lehrbeauftragter für das Thema Reifentechnik. Zudem arbeitete der oft als „Dekra-Reifenpapst“ bezeichnete Experte im Vorstand der Münchner Motorpresse sowie im Motor-Presse-Club und im Verband Deutscher Motorjournalisten mit.

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