Nachhaltigkeit Dekra will Werkstätten in vier Stufen zertifizieren

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 1 min Lesedauer

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Versicherungswirtschaft, Automobilbranche und Verbraucher schrauben ihre Anforderungen in Sachen Nachhaltigkeit nach oben. Die Prüforganisation Dekra offeriert jetzt ein eigenes Bewertungssystem für die Nachhaltigkeit von Werkstätten.

Neben einer Basisbewertung will Dekra Werkstätten in Silber, Gold und Platin genannten Stufen zertifizieren.(Bild:  Dekra)
Neben einer Basisbewertung will Dekra Werkstätten in Silber, Gold und Platin genannten Stufen zertifizieren.
(Bild: Dekra)

Die Potenziale des Einzelbetriebs identifizieren und eine unabhängige Vergleichbarkeit am Markt ermöglichen – das will Dekra mit einem eigenen Nachhaltigkeits-Bewertungssystem erreichen. Wörtlich: „Das Konzept soll bei der Unternehmensleitung das Bewusstsein für verantwortungsvolle Geschäftspraktiken etablieren, die im Einklang mit der Regulatorik und den Anforderungen der Interessengruppen stehen.“

Als Hintergrund des an mittelständische Werkstätten gerichteten Angebots nennt Dekra „die steigenden Anforderungen der Versicherungswirtschaft, der Automobilbranche und der Verbraucher an die Lieferkette und die Serviceorganisation im Hinblick auf die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards“.

Ein Name für das nach eigener Aussage transparente und neutrale Bewertungssystem ist bereits gefunden: ESG Assessment. Das Kürzel resultiert aus der englischen Übersetzung von Umwelt-, Sozial- und Führungsleistung, nämlich Environment, Social and Governance Performance.

Als Kernpunkte nennt die Prüforganisation:

  • erreichbare Ziele zu definieren, um dynamischen Marktanforderungen gerecht zu werden
  • nachhaltige Praktiken zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks und zur Verbesserung der sozialen Auswirkungen einzuführen
  • Sicherheit am Arbeitsplatz, Förderung fairer und ethischer Prozesse sowie Unterstützung positiver Veränderungen zu gewährleisten
  • ESG-Praktiken und Nachhaltigkeitsstrategien in der gesamten Lieferkette nachzuvollziehen

Wegen der großen Spannbreite bei Betriebsgrößen und bereits erreichten Nachhaltigkeitsgraden hat Dekra ein mehrstufiges Verfahren entwickelt: „Auf dem ‚Teilnehmer‘-Level gibt es für Einsteiger in das ESG-Thema eine leicht zugängliche Bewertung, die die wichtigsten optimierungsfähigen Bereiche identifiziert. Die Stufen ‚Silber‘, ‚Gold‘ und ‚Platin‘ richten sich an Unternehmen, die bereits ESG-Maßnahmen im Werkstattbetrieb ergriffen und umgesetzt haben.“ Weitere Informationen unter: www.dekra.de/de/esg-assessment.

 

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