Delphi: „Service ist unser Schwerpunkt“
Durch die zunehmende Elektronifizierung der Fahrzeuge wird Expertenwissen immer wichtiger. Deshalb bietet Delphi Servicekonzepte an, die den Werkstätten technische Unterstützung leisten und Schulungen durchführen.
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Die Nachfrage nach Servicekonzepten steigt laut Delphi rasant an, weil durch die zunehmende Elektronifizierung der Fahrzeuge Expertenwissen immer wichtiger wird. Deshalb bietet Delphi neben Produkten und Werkstattausrüstung auch Servicekonzepte an. Diese enthalten technische Informationen, Logistik, Schulungen und Vertriebsunterstützung für die Werkstätten.
Das Servicekonzept besteht aus den Modulen Klimatechnik, Fahrwerk und Motormanagement für Ottomotoren und beinhaltet darüber hinaus Technik und Trainingsangebote für den Dieselservice – den Diesel Point. „So können auch insbesondere Freie Werkstätten Vorteile aus dem wachsenden Dieselmarkt ziehen, indem sie sich die Nachfrage nach Dieselservice zunutze machen“, erklärt Dieter Matejat, Sales & Service Manager für Diesel Aftermarket Deutschland.
Delphi liefert als Erstausrüster seine Einspritzsysteme schon derzeit an fast alle renommierten Automobilhersteller, darunter PSA (Peugeot Citroën), Renault, Mercedes-Benz, Ford, Land Rover, Nissan, Hyundai und Suzuki. Von dieser Erfahrung sowie dem Markennamen sollen die Werkstätten bei Diesel Point jetzt profitieren. Unter diesem Markennamen hat Delphi ein Gesamtpaket für die Partner im Handel geschnürt. Es umfasst unter anderem ein Diesel-Diagnosekonzept für den täglichen Einsatz in der Werkstatt inklusive der Software und Spezialwerkzeugen, Schulungen für die Werkstatt-Mitarbeiter sowie eine technische Betreuung bei Fragen oder Problemen. Darüber hinaus unterstützt Delphi die Franchise-Partner mit Marketing-Maßnahmen und stellt sein Diesel-Handelsprogramm zur Verfügung.
Common Rail ist konkurrenzlos
Common-Rail-Einspritzsysteme sind komplexe technische Produkte, die im Werkstattalltag eine hohe Kompetenz der Mitarbeiter voraussetzen. Nachdem sich der Volkswagen-Konzern von seiner eigenen Einspritztechnik Pumpe-Düse verabschiedet hat, ist die Common-Rail-Technik bei modernen Dieselmotoren konkurrenzlos und wird langfristig auch im Werkstattalltag vorherrschen.
Außerdem kommen verstärkt Fahrzeuge mit Dieselmotor in die freien Betriebe, die deshalb ihre Kompetenz hinsichtlich dieser Technik verbessern müssen. Dabei könnte das Diesel-Point-Konzept helfen. Es erfordert eine Investition von 7.500 Euro. Dafür erhält der Betrieb Diagnoseequipment, technische Unterstützung, Marketingmaterial und Spezialwerkzeuge.
Der jährliche Beitrag beträgt 500 Euro und beinhaltet ein Schulungs-Update. „Mit zwei vermiedenen Reklamationen hat sich die Anfangsinvestition bereits amortisiert“, verspricht Delphi.
In Europa hat der amerikanische Zulieferer bereits 300 Partner für seinen Diesel Point gewinnen können. In Frankreich, wo das Konzept vor einem Jahr gestartet ist, sind es 60. In Deutschland streben der neue Vertriebsleiter Palle Willumsen und Dieter Matejat einen Marktanteil von zehn Prozent unter den Freien Werkstätten an.
Der Zulieferer bietet das Diesel-Point-Konzept als ein Bestandteil des Delphi-Service-Centers an, aus dessen Angebot sich Werkstätten das passende Detailkonzept aussuchen können. Die Kosten belaufen sich – je nach Ausstattung – auf 4.000 bis 7.500 Euro. Die Pakete beinhalten Werkzeuge, Equipment und Softwarelizenzen sowie die Schulung. Die Aufrüstung mit anderen Modulen wird günstiger, wenn die Werkstätten bereits das Kernpaket erworben haben.
Umsatz mit Klima
Ein weiterer Bestandteil des Delphi-Service-Centers ist die Klimatechnik. Klimaanlagen gehören bei den meisten Neuwagen zur Standardausstattung. Sie benötigen regelmäßige Wartungen, um störungsfrei und zuverlässig zu arbeiten. Die Service-Center-Partner bildet Delphi in der Klimaanlagentechnologie aus und stattet sie mit Spezialwerkzeugen aus (Diagnosegeräten, Systemladegeräten, Lecksuchgeräten und weiteren damit in Verbindung stehenden Ausrüstungsteilen). Die Grundausstattung beinhaltet das vollautomatische Refmatic Evo und kostet zirka 4.000 Euro.
Neben seinen Servicedienstleistungen will Delphi, einer der größten Automobilzulieferer der Welt, in Frankfurt natürlich auch seine Produkte zeigen. Schwerpunkte sind dabei:
- Chassis/Fahrwerk mit Bremsentechnik (Beläge, Bremsscheiben, Hydraulik) Lenkung und Aufhängung sowie Stoßdämpfer
- limatechnik?
- Fahrzeugelektronik (Lambdasonden für schnellen Einbau)?
- iagnose, Servicelösungen und Unterhaltungselektronik?D
- sel (Neues Testequipment für Common-Rail-Check).?
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