19. Berliner Automobildialog
Den Elektro-Umstieg erleichtern
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Ob 15 Millionen E-Autos im Jahr 2030 auf deutschen Straßen fahren, darüber waren die Teilnehmer des 19. Berliner Automobildialogs des ZDK uneinig. Kein Zweifel bestand aber an der Elektromobilität an sich.
Zum 19. Automobildialog Berlin hatten Dr. Kurt-Christian Scheel, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), und Dr. Christoph Konrad, Geschäftsführer und Leiter des ZDK-Hauptstadtbüros, eingeladen. Thema diesmal war der Hochlauf der Elektromobilität, bei dem der Zentralverband noch erheblichen Handlungsbedarf sieht. Er stellte deshalb auch die Frage, was es Autofahrern erleichtern könne, auf Elektromobilität umzusteigen.
Solange es keine bezahlbaren Fahrzeuge für die breite Masse der Kunden gebe, werde der Hochlauf mindestens gebremst werden. Ferner fehle es an der notwendigen Ladeinfrastruktur. Offen sei auch, wo Laternenparker ohne Eigenheim künftig ihre Fahrzeuge laden sollen, so das Fazit des 19. Automobildialogs. Felix Neugebauer vom ATH Kia-Autohaus in Leonberg nannte zunächst drei große Hindernisse beim Hochlauf der Elektromobilität: das Fehlen eines einheitlichen Bezahlsystems an öffentlichen Ladesäulen, die Drosselung der Ladeleistung privater Ladepunkte durch die Netzbetreiber und die aktuelle Förderrichtlinie bei gebrauchten E-Fahrzeugen. So werde das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2030 15 Millionen Stromer auf deutschen Straßen zu haben, nicht erreicht.
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