E-Fuels Dena spricht sich für E-Fuels und Biokraftstoffe aus

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Die Deutsche Energie-Agentur setzt sich bei der Bundesregierung für den Einsatz „sämtlicher klimafreundlicher Antriebstechnologien und erneuerbarer Kraftstoffe“ ein. Nur so ließen sich spürbare CO2-Einsparungen erreichen.

Kristina Haverkamp übergibt den Zehn-Punkte-Plan an den Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Oliver Luksic.(Bild:  Pedro Becerra)
Kristina Haverkamp übergibt den Zehn-Punkte-Plan an den Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Oliver Luksic.
(Bild: Pedro Becerra)

Die Bundesregierung setzt bislang in erster Linie auf die Elektromobilität, wenn es darum geht, die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrssektors zu senken. Doch mehren sich auch in der Politik die Stimmen, die auf mehr Technologieoffenheit setzen.

Neuestes Beispiel ist die Deutsche Energie-Agentur (Dena), eine Denkfabrik rund um alle Fragen der klimaneutralen Gesellschaft, die sich im Bundeseigentum befindet. Dena-Geschäftsführerin Kristina Haverkamp übergab am 14. Dezember 2022 dem Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, dem Parlamentarischen Staatssekretär Oliver Luksic, im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) den Zehn-Punkte-Plan der „Plattform Nachhaltiger Schwerlastverkehr“.

Laut dem Zehn-Punkte-Plan muss das Potenzial sämtlicher klimafreundlicher Antriebstechniken und erneuerbarer Kraftstoffe ausgeschöpft werden, um die Treibhausgasemissionen im Schwerlastverkehr zügig zu senken. Die Partner der Plattform unterstreichen, dass sich mit biogenen und strombasierten Kraftstoffen kurz- bis mittelfristig spürbare CO2-Einsparungen realisieren ließen und plädieren unter anderem für ein Mautsystem ab 2024, das die reale CO2-Intensität (Well-to-Wheel) sowohl von alternativen Antrieben als auch von erneuerbaren Kraftstoffen berücksichtigt.

Kristina Haverkamp: „Ob Batterie, Wasserstoff-Brennstoffzelle, strombasierte oder Biokraftstoffe – um die CO2-Emissionen im Schwerlastverkehr zügig zu senken, müssen wir alle Optionen nutzen, sobald sie verfügbar sind. Wichtig deshalb: Technologieoffenheit, ein sehr schneller und koordinierter Ausbau der der Betankungs- und Ladeinfrastrukturen sowie – nicht zuletzt – Planungs- und Investitionssicherheit für alle diejenigen, die die Wende hin zu einem nachhaltigen Schwerlastverkehr auf der Straße aktiv mitgestalten wollen.“

Oliver Luksic, parlamentarischer Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik: „Zur Dekarbonisierung des Güterverkehrs brauchen wir neben dem Ausbau der Schiene mehr Investitionen in alternative Antriebe, erneuerbare Kraftstoffe und den Infrastrukturausbau für Nutzfahrzeuge. Es ist daher sehr zu begrüßen, wenn sich Unternehmen und Verbände aus den unterschiedlichen Branchensektoren in einer Initiative zusammenschließen und die Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs gemeinsam vorantreiben.“

Die Plattform Nachhaltiger Schwerlastverkehr ist eine branchenübergreifende Allianz für den Schwerlastverkehr auf der Straße, die den Markthochlauf alternativer Antriebs- und Kraftstoffoptionen sowie den Ausbau notwendiger Infrastrukturen vorantreibt. Sie wird von der Dena und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs (DVGW) koordiniert.

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