Jahresforum Denkanstöße für die Kfz-Betriebe in Unterfranken

Von Holger Zietz 2 min Lesedauer

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Das Jahresforum der Kfz-Innung Unterfranken war wieder ein Erfolg: Mehr als 500 Gäste erlebten einen informativen und unterhaltsamen Abend in den Mainfrankensälen in Veitshöchheim.

Obermeister Roland Hoier begrüßte die Mitglieder und Gäste der Kfz-Innung Unterfranken in Veitshöchsheim. (Bild:  Holger Zietz - VCG)
Obermeister Roland Hoier begrüßte die Mitglieder und Gäste der Kfz-Innung Unterfranken in Veitshöchsheim.
(Bild: Holger Zietz - VCG)

Gut 500 Gäste aus den Mitgliedsbetrieben der Kfz-Innung Unterfranken erlebten am Donnerstag (26. September) beim Jahresforum der Kfz-Innung in den Mainfrankensälen in Veitshöchheim einen unterhaltsamen Abend. Was sich längst zum festen Höhepunkt im Kalender der Kfz-Branche rund um Würzburg entwickelt hat, bot auch diesmal wieder für die Mitglieder eine eindrucksvolle Mischung aus Information, Inspiration und Unterhaltung.

„Es ist das Highlight der unterfränkischen Kfz-Branche“, sagte Obermeister Roland Hoier zur Eröffnung des Abends. Die Veranstaltung wolle mehr sein als nur ein Rückblick oder ein fachlicher Austausch: „Weg vom Tagesgeschäft – nehmen Sie etwas von diesem Abend mit.“ So lautete Hoiers Einladung an die Gäste, sich auf neue Perspektiven und Impulse einzulassen.

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Kunden ernst nehmen

Gleich zu Beginn setzte Businesscoach Michael Bauer mit seinem Vortrag über Verkauf und Kundenorientierung einen praxisnahen Akzent. Sein zentrales Credo: „Seien Sie offen, fröhlich und bereit!“ Wer die Bedürfnisse seiner Kunden nicht ernst nehme, verliere sie. Der persönliche Kontakt zähle mehr als interne Prozesse. Bauer forderte die Anwesenden auf, sich selbst und den Betrieb konsequent aus Sicht des Kunden zu betrachten – ein Denkanstoß, der in der täglichen Praxis häufig untergeht.

Ein Blick weit über den Tellerrand hinaus folgte mit dem Vortrag von Lucas-Pierre Bessis. Anstelle klassischer Branchenthemen spannte er den Bogen deutlich weiter. Die großen Veränderungen unserer Zeit verlaufen nicht mehr linear, sondern exponentiell – so die Kernbotschaft. Global vernetzte Entwicklungen treiben Innovationen heute in einer Geschwindigkeit voran, die vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar war.

Besonders die Medizinbranche stehe laut Bessis vor revolutionären Umbrüchen. Lebensverlängernde Maßnahmen, Organe aus dem 3D-Drucker und die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz könnten dazu führen, dass eine Lebenserwartung von 200 Jahren realistisch werde. Und auch einer möglichen Überbevölkerung sieht Bessis gelassen entgegen: Die Erde könne mehr Menschen versorgen, als heute angenommen werde.

Nach viel Zukunftsdenken brachte Comedian Osan Yaran das Publikum mit seinem energiegeladenen Stand-up zum Lachen. Der Berliner mit türkischen Wurzeln erzählte pointiert vom Alltagsleben zwischen Kulturen, von Gastarbeitereltern, seiner deutschen Ehefrau und den kleinen Missverständnissen des Zusammenlebens. Mit einem Augenzwinkern nahm er sowohl Migranten als auch Deutsche aufs Korn – „Ich darf das“, sagte er lachend.

Frische Impulse und Networking

Auch nach dem offiziellen Programm blieben viele Gäste noch lange im Foyer der Mainfrankensäle, um sich auszutauschen, Kontakte zu pflegen und neue Impulse zu diskutieren. Für die Kfz-Innung steht dieser Aspekt im Mittelpunkt: „Das Forum soll bewusst kein Rückblick auf das vergangene Jahr sein“, erklärte Roland Hoier. Vielmehr gehe es um Austausch, Gemeinschaft und frische Impulse für die Zukunft.

Die erneut hohe Teilnehmerzahl und die positive Resonanz zeigen: Das Konzept der Kfz-Innung Unterfranken geht auf – und das Jahresforum bleibt ein Pflichttermin für die Branche.

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