e-Move-Us Der Bi-Bus

Von Steffen Dominsky 6 min Lesedauer

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Anders bzw. beides zu sein, liegt durchaus im Trend. Und was für Menschen gilt, trifft immer öfter auch auf deren Fahrzeuge zu. Da spricht man dann vom „Hybrid“. Doch was bei Neuwagen Usus ist, ein Plug-in-Hybrid, ist bei Oldtimern was? Vermutlich einmalig!

Der Blick ins Heck diieses VW T 1 zeigt: alles absolut typisch und authentisch. Doch der unter die Vorderachse macht deutlich: Dieser 53er Bulli ist etwas ganz besonderes.(Bild:  Dominsky – VCG)
Der Blick ins Heck diieses VW T 1 zeigt: alles absolut typisch und authentisch. Doch der unter die Vorderachse macht deutlich: Dieser 53er Bulli ist etwas ganz besonderes.
(Bild: Dominsky – VCG)

„Bisexualität verdoppelt auf Anhieb die Chancen für eine Verabredung am Samstagabend“, sagte einmal Woody Allen – wer kann dem bekannten Komiker da schon widersprechen? Dafür oder auch dagegen kann sich jeder selbst entscheiden. Und das nicht nur im Zwischenmenschlichen. Nein, auch in der automobilen Technik hat der Mensch die Qual der Wahl. Zumindest dann, wenn er sich nach Alternativen zum klassischen Verbrenner umsieht. „E?“ oder „Hybrid?“, lautet die Frage, die sich ihm hier stellt.

Dass der reine Elektroantrieb bei Neuwagen immer mehr Fans findet, ist kein Geheimnis. Und selbst Oldtimer rüsten findige Betriebe immer öfter um. Kaum eine Woche vergeht, wo nicht irgendwer irgendwo verkündet, einem Klassiker das alte Verbrenner-Herz herausgerissen und stattdessen einen E-Antrieb transplantiert zu haben – Originalität hin oder her. „Genau das, etwas auf den Misthaufen der Geschichte zu werfen, das heißt, ein Fahrzeug eines Teils seiner Technik und damit seiner Seele und Historie zu berauben, so wie es typische E-Auto-Umbauer machen, kommt für mich nicht infrage“, erzürnt sich Volker Hartmann.