TÜV-Report 2023
Der Corona-Effekt ist verpufft
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Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Quote erheblicher Mängel bei der HU um 2,3 Prozentpunkte und somit nahezu auf Vor-Corona-Niveau. Ebenfalls bemerkenswert am TÜV-Report 2023: In allen Altersklassen liegen deutsche Fahrzeuge vorn, und die jeweils Letztplatzierten stammen aus demselben Konzern.
Der technische Zustand in Deutschland zugelassener Autos hat sich verschlechtert. Laut TÜV-Report 2023 fielen bei von TÜV-Organisationen durchgeführten Hauptuntersuchungen (HU) 20,2 Prozent der Pkw durch, weil sie „erhebliche“ oder „gefährliche Mängel“ aufwiesen. Verglichen mit der Erhebung ein Jahr zuvor, stieg dieser Wert um 2,3 Prozentpunkte. Auch die Quote der Pkw mit „geringen Mängeln“ stieg an, und zwar um 1,6 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent.
Die vergleichsweise niedrigen Werte des vorherigen TÜV-Reports lassen sich mit Effekten im Zusammenhang mit der Pandemie erklären: geringere Fahrleistungen, intensivere Wartung und ein durch verlängerte Leasingverträge höherer Anteil jüngerer Fahrzeuge in der Statistik. TÜV-Verband-Geschäftsführer Dr. Joachim Bühler erklärte hierzu während der Präsentation des TÜV-Reports 2023: „Der Corona-Effekt ist verpufft. Autobesitzerinnen und -besitzer müssen wieder verstärkt auf die Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge achten.“ Zweifellos ist das auch eine Ansage in Richtung der Kfz-Betriebe.
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