Der Duden für Werkstätten
Der Datenlieferant Autodata hat seine bekannten Nachschlagewerke um zusätzliche Module erweitert. Werkstätten verfügen damit herstellerübergreifend über noch mehr Reparaturinformationen.
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Sie sind bekannt wie der sprichwörtlich „bunte Hund“: die Nachschlagewerke von Autodata. Wenn auch nicht durch extreme Farbenfreude, so zeichnen sich die Werkstattsysteme, die einst in Papierform, heute meist als CD- oder Onlinevariante genutzt werden, unbestritten durch ihren umfangreichen Informationsgehalt aus.
Dazu gehören neben „reinen“ technischen Daten für Fahrzeuge vor allem wichtige Praxishilfen in Form von Wartungsplänen (inklusive Abbildungen), Reparaturzeiten sowie Zahnriemenhandbücher und Reifentabellen, um nur einige zu nennen. Auch Autodata hat erkannt: Für Werkstätten gewinnen gerade Informationen zu elektronischen Fahrzeugsystemen – speziell im Komfortbereich – immer mehr an Bedeutung.
Deshalb bietet der Datenlieferant bereits seit Längerem sinnvolle Sammlungen zu Themen wie Schlüsselprogrammierung, Antiblockiersysteme, Steuergeräte-Prüfwerte, Motormanagement-Bauteileprüfung und geführte Fehlersuche an.
Daten einheitlich aufbereitet
Auch wenn aktuell im Zuge der Euro-5/6-Zulassungsvorschriften der Zugang zu Wartungs- und Reparaturdaten der Fahrzeughersteller liberalisiert bzw. ermöglicht wurde: Autodata weist darauf hin, dass dies zum einen nur Daten für neue/kommende Fahrzeuggenerationen betrifft und zum anderen mit nicht unerheblichen Kosten für die Werkstätten verbunden ist.
Seine Fahrzeugdaten generiert Autodata ausschließlich auf Basis von Original-Herstellerunterlagen. Diese stellen die Autodata-Techniker den Kfz-Betrieben in Form eines eigenen Formats herstellerübergreifend und mit einer einheitlichen Terminologie zur Verfügung. Das heißt, der Aufbau und die Ansicht der Daten und Informationen (Zeichnungen, Pictogramme etc.) sind bei Autodata stets einheitlich. Der Vorteil für die Werkstatt: Sie kann über alle Marken hinweg schnell und sicher arbeiten.
Nachdem man auch Gutes stets verbessern kann, hat das Unternehmen sein Nachschlagewerk namens „CDA3“ (CD-Version) in der aktuellen Version 3.36 um drei zusätzliche Module erweitert. Dazu gehören die Rubriken „Elektrische Parkbremse“, „Abklemmen und Anschließen der Batterie“ sowie „Kontrollleuchten, Hinweis- und Warnsymbole“. Darüber hinaus verfügt die Internetvariante („Online 3“) – und nur diese – über das neue Modul „Kupplungen“.
Zusätzliche Module und Ergänzungen
Für bereits 1.500 Fahrzeugmodelle bietet es umfangreiche Informationen, Tipps und Tricks zum Aus- und Einbau des Getriebes, zu Kupplungswechsel und -einstellung sowie zur Justierung der Schaltbetätigung. Außerdem werden in dem Modul herstellerspezifische Spezialwerkzeuge und Schmiermittel/Betriebsstoffe beschrieben.
Zudem haben die Autodata-Macher in allen Versionen Klimaanlagen-Serviceanschlüsse im Modul „Wartungsabbildungen“ neu mit aufgenommen. Das erleichtert dem Mechaniker in der Werkstatt, die Hoch- bzw. Niederdruck-Serviceanschlüsse aufzufinden und anzuschließen, um Servicearbeiten an der Anlage durchzuführen. Insgesamt sind in der aktuellen Version 3.36 über 400 neue Fahrzeugmodelle und Modellvarianten mit mehr als 3.000 zusätzlichen Daten- und Informationsverknüpfungen enthalten.
Wer sich über die Autodata-Module informieren möchte, findet auf der »kfz-betrieb«-Homepage Datenbankausschnitte zu einzelnen Themen. Registrierte und angemeldete »kfz-betrieb«-Abbonenten können sich anhand wechselnder Beispiele darüber informieren. Zu beziehen sind Autodata-Produkte über das Unternehmen Fust, Wever & Co. GmbH.
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