Porsche
„Der indirekte Vertrieb ist für uns aktuell richtig“
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Porsche setzt auf den Vertrieb durch Händler und auf den Netzausbau durch Satellitenbetriebe. Doch auch einzelne zusätzliche Vollfunktionsstandorte könnte es geben, wie Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich im Gespräch mit »kfz-betrieb« sagt. Den Spitzenwert der Händlerrendite 2022 sieht er als positives Signal für künftige Investitionen.
Herr Pollich, im ersten Quartal verzeichnete Porsche rund 24 Prozent mehr Neuzulassungen als im Vorjahr. Knackt die Marke in diesem Jahr auf dem Heimatmarkt die Absatzmarke von 30.000 Neuwagen?
Alexander Pollich: Das Jahr 2023 ist für uns gut angelaufen. Wir haben einen hohen Auftragsbestand, die Auftragseingänge liegen aktuell über unseren Erwartungen, und gerade bei den zweitürigen Sportwagen läuft das Geschäft sehr gut. Für eine Prognose ist es aber noch zu früh, weil die wirtschaftliche Lage zu volatil ist, auch wenn sich aus unserer Sicht eine Beruhigung abzeichnet. Unser Ziel ist es weiterhin moderat zu wachsen, dabei ist die finale Stückzahl für uns nie das allein entscheidende Kriterium – sie wird sich ergeben. Bekanntermaßen setzen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis von Nachfrage und Angebot. Dennoch wird 2023 für uns ein besonderes Jahr. Wir bauen jetzt seit 75 Jahren Sportwagen der Marke Porsche. Diese stellen wir in diesem Jahr in den Vordergrund.
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