Der Kundenradar: Big Data im Servicemarketing
Die Frankfurter Euler-Gruppe wertet mit einem Software-Instrument Kundendaten aus, um Serviceumsätze zu erschließen, die ihr sonst vorenthalten blieben. Das Interessante: Sie entdeckt dadurch auch Kunden, die gar keiner mehr auf dem Schirm hatte.
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Marketing im Werkstattgeschäft war früher eine nervenzehrende Angelegenheit. Früher – das war für Lars Buchholz, Serviceleiter beim BMW- und Mini-Händler Euler am Standort Eckenheim in Frankfurt am Main, noch bis vor wenigen Jahren.
Selektionen im A4-Format
Stunden-, manchmal tagelang haben er und Kollegen ausgeknobelt, welche Kunden sie aus dem Adressbestand der Gruppe filtern wollten, um diese mit einem anstehenden Servicemailing zu erreichen, beispielsweise zur Erinnerung an eine anstehende Hauptuntersuchung. Nicht selten füllte die notwendige Liste mit Selektionskriterien eine komplette DIN-A4-Seite. Und dann hatten Buchholz und seine Kollegen noch immer keine Gewissheit, dass sie die richtigen Kunden erreichten.
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