Software Der rote Prozessfaden

Von Julia Mauritz

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Die Mehrmarken-Autohausgruppe Tölke & Fischer hat mithilfe der modularen Software Genesys ihren gesamten Vertriebsprozess digitalisiert und automatisiert. Dem Krefelder Handelsunternehmen bringt das eine ganze Reihe von Vorteilen.

Im Autohaus Tölke & Fischer ist Genesys die zentrale Software für das Vertriebsgeschäft.(Bild:  Achter Autohaus Software)
Im Autohaus Tölke & Fischer ist Genesys die zentrale Software für das Vertriebsgeschäft.
(Bild: Achter Autohaus Software)

Zwischen 50 und 70 Akten stapelten sich früher im Büro von Thomas Paumen. Jetzt liegt auf dem Schreibtisch des Gesamtverkaufsleiters Gebrauchtwagen der Krefelder Mehrmarken-Autohausgruppe Tölke & Fischer gerade mal noch ein Blatt Papier – und selbst darauf könnte Paumen inzwischen verzichten: „Ich hasse Papier“, schmunzelt er. Die Digitalisierung des Vertriebsprozesses spielt bei Tölke & Fischer strategisch eine tragende Rolle. Der wichtigste Treiber bei diesem komplexen Vorhaben ist die Software Genesys des IT-Spezialisten Achter Autohaus Software: „Ohne die Einführung dieser Software wären wir nie so weit gekommen“, ist sich Paumen sicher.

Das Programm ist in der Lage, die komplexen Prozessketten im Autohaus ganzheitlich, digital und größtenteils automatisiert abzubilden. Geschäftsführer Bernhard Achter weiß, warum genau das in etlichen Autohäusern nach wie vor nicht möglich ist: „Es gibt in den Unternehmen eine Gemengelage aus unterschiedlichen Softwaremodulen, die nicht miteinander kommunizieren“, erklärt er. Er hat mit Genesys ein modulares Baukastensystem entwickelt, das Autohäuser entweder komplett nutzen oder aus dem sie sich gezielt die Module herauspicken können, die sie für eine nahtlose Prozesskette benötigen. Das Kernmodul Vertriebscontrolling lässt sich um optionale Module wie Provision, Bewertung, Prozessmanager und künftig auch Fahrzeugauktion erweitern.