Räderlagerung Der Zeitgewinn ist enorm

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Im Autohaus AHG in Gotha hat man Freude an nahtlos ineinandergreifenden Prozessen. Neuester Coup: ein automatisches Messgerät für die Profiltiefe von Beissbarth, das seine Messwerte direkt in die Räderlager-Datenbank von Atbas schickt.

Die optische Erfassung des Reifenprofils geschieht in Sekundenbruchteilen – und die Daten werden ebenso schnell an die Räderverwaltungssoftware Atbas Depot weitergegeben.(Bild:  Rosenow – VCG)
Die optische Erfassung des Reifenprofils geschieht in Sekundenbruchteilen – und die Daten werden ebenso schnell an die Räderverwaltungssoftware Atbas Depot weitergegeben.
(Bild: Rosenow – VCG)

Werkstattausrüstung muss in erster Linie Geld verdienen. Aber wie lange wird es wohl dauern, bis sich ein automatischer Reifenscanner für mehr 15.000 Euro, plus die nicht unerheblichen Kosten für den Einbau in die Halleneinfahrt, amortisiert haben? Die meisten Autohausbetreiber werden da zucken und doch weiterhin auf die händische Messung vertrauen – die funktioniert ja schließlich auch.

Nicht so Stefan Reinhardt und Niklas Creutzburg, Geschäftsführer und Serviceleiter beim Autohaus AHG in Gotha. „Unser Chef ist schon immer technisch sehr interessiert, wir sind immer wieder Pilotanwender bei neuen Technologien“, berichtete Niklas Creutzburg beim Besuch von »kfz-betrieb« in dem Thüringer Betrieb, einem Partner der VW-Konzernmarken sowie von Bosch Car Service mit fünf Standorten. „Wir haben beispielsweise das Digitale Autohaus umgesetzt, verwenden eine Sharebox [ein digitaler Terminal für die Fahrzeugannahme – Anm. d. Red.] und einen KI-Voicebot für die Terminvereinbarung.“