Ferrari Deutlich mehr Gewinn bis 2026

Quelle: dpa

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Der italienische Sportwagenhersteller hat im letzten Jahr einen operativen Gewinn von 1,5 Milliarden Euro erzielt. Bis 2026 will Ferrari erheblich mehr verdienen – und dabei auch zunehmend Modelle mit Elektroantrieb anbieten.

Der 296 GTB ist einer der ersten Teilzeitstromer bei Ferrari. (Bild:  Ferrari)
Der 296 GTB ist einer der ersten Teilzeitstromer bei Ferrari.
(Bild: Ferrari)

Der Luxussportwagenbauer Ferrari strebt in den kommenden Jahren eine deutliche Erhöhung seines operativen Gewinns an. So soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bis 2026 auf 2,5 bis 2,7 Milliarden Euro anwachsen, wie das Unternehmen am Donnerstag anlässlich einer Investorenveranstaltung in Maranello mitteilte. Im vergangenen Jahr haben die Italiener ein operatives Ergebnis von 1,5 Milliarden Euro erzielt.

In den Jahren 2023 bis 2026 will Ferrari 15 neue Modelle auf den Markt bringen – dabei sollen zunehmend Elektroantriebe zum Einsatz kommen, deren Motoren am Stammsitz in Maranello gebaut werden sollen. Die Ferrari-Aktie lag am Vormittag in Mailand mit dem schwachen Markt 1,2 Prozent im Minus, reduzierte aber ihre früheren Kursverluste.

2026 überwiegend Hybrid- und Batterieantriebe

Der erste vollelektrische Ferrari soll wie bereits bekannt 2025 vorgestellt werden. 2026 soll das Angebot dann zu 40 Prozent aus reinen Verbrennermotoren und zu 60 Prozent aus Hybrid- und Batterieantrieben bestehen. Ferrari will dabei über die Jahre profitabler werden: Die operative Marge (Ebitda) dürfte sich 2026 auf 38 bis 40 Prozent belaufen – im vergangenen Jahr hatte sie bei knapp 36 Prozent gelegen.

Ferrari kalkuliert mit Investitionsausgaben von zusammengenommen 4,4 Milliarden Euro, rund drei Viertel davon für neue Modelle. Der freie Barmittelzufluss soll in den kommenden Jahren kumuliert zwischen 4,6 und 4,9 Milliarden Euro liegen. Aktionäre könnten sich auf eine Ausschüttungsquote von 30 bis 35 Prozent des bereinigten Nettogewinns einstellen sowie ein Aktienrückkaufprogramm von rund 2 Milliarden Euro, hieß es.

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