Stellantis Deutlich weniger Absatz auch im Schlussquartal

Quelle: dpa/jr 1 min Lesedauer

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Um den Stau auf den Höfen seiner US-Händler aufzulösen, hat Stellantis im vierten Quartal letzten Jahres fast 30 Prozent weniger Einheiten in die Staaten geliefert.

Grecale Folgore(Bild:  Maserati)
Grecale Folgore
(Bild: Maserati)

Der italienisch-französische Autokonzern hat auch im vierten Quartal spürbar weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen habe in den drei Monaten bis Ende Dezember rund 1,395 Millionen Fahrzeuge an seine Vertriebspartner sowie im Direktverkauf abgesetzt und damit neun Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte es am Donnerstag in Amsterdam auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Vor allem in Nordamerika brach das Volumen ein.

Stellantis hatte über das Jahr große Probleme, auf dem früher für den Konzern so lukrativen Markt die produzierten Autos an die Endkunden loszuwerden. Dies hatte die Bestände bei den Händlern anschwellen lassen. Das lastete auf den erzielbaren Preisen und sorgte für eine Gewinnwarnung und in der Folge auch personelle Konsequenzen: Ex-Chef Carlos Tavares trat Anfang Dezember vorzeitig ab. Stellantis zog auf dem US-Markt die Reißleine und wollte die Bestände unter anderem mithilfe neuer Rabatte deutlich senken.

Das Programm zur Senkung der Bestände bei den Händlern in den USA sei nun erfolgreich abgeschlossen, hieß es vom Hersteller. Das Händlerlager sei zum Jahresende 80.000 Einheiten schlanker gewesen als noch Ende Dezember 2023. Dabei hatte der Hersteller seinen amerikanischen Vertriebspartnern im vierten Quartal noch rund 295.000 Fahrzeuge verkauft – 28 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Das Absatzminus von Stellantis insgesamt fiel mit 9 Prozent auch nicht mehr so groß aus wie noch im dritten Quartal, als es bei 20 Prozent gelegen hatte. In Europa hätten neue Modelle im Schlussquartal den Abschwung gemildert. Vor allem der Start des Citroen C3 reduzierte das europäische Auslieferungs-Minus im vierten Quartal auf 6 Prozent – in Q3 hatte das Minus zum Vorjahresquartal noch bei 17 Prozent gelegen.

Trauriger Einzelposten

Separat hat Stellantis in seiner Pressemitteilung zum Quartalsabsatz die Maserati-Auslieferungen notiert: nur noch rund 2.700 Dreizack-bestückte Fahrzeuge liefen in den italienischen Werken vom Band. Im Vorjahresquartal waren es noch 6.000 gewesen.

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