Van Mossel „Deutschland ist sehr interessant für uns“

Von Julia Mauritz 7 min Lesedauer

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Die niederländische Autohausgruppe, die europaweit 536 Autohäuser betreibt, zählt nach der Übernahme von Nord-Ostsee Automobile und Hugo Pfohe bereits zu den größten Händlern in Deutschland – und ein weiterer Kauf steht kurz bevor. Jurrie Scholtens, Leiter von Van Mossel Automotive International, verrät die weiteren Pläne.

Die niederländische Autohausgruppe Van Mossel will durch Übernahmen neben Norddeutschland auch in weiteren Regionen Fuß fassen. (Bild:  Van Mossel)
Die niederländische Autohausgruppe Van Mossel will durch Übernahmen neben Norddeutschland auch in weiteren Regionen Fuß fassen.
(Bild: Van Mossel)

Als führende Händlergruppe in den Beneluxländern hat Van Mossel 2024 begonnen, seine Fühler verstärkt ins Ausland auszustrecken. Wie zufrieden sind Sie gruppenweit mit dem abgelaufenen Jahr?

Jurrie Scholtens: Wir sind gerade mit Blick auf die in manch einem Land durchaus herausfordernde Lage sehr zufrieden. Während sich der Automarkt 2024 in den Beneluxländern stabil entwickelt hat, waren die Rahmenbedingungen vor allem in Großbritannien und Deutschland alles andere als einfach. Gruppenweit konnten wir unseren Umsatz gegenüber 2023 steigern, und auch der Ertrag wuchs leicht. Zugute ist uns sicher gekommen, dass unser Geschäftsmodell auf einer breiten Basis fußt. So können wir Schwankungen gut ausgleichen: Neben dem Automobilhandel haben wir auch ein starkes K&L-Geschäft und wir betreiben Leasinggesellschaften.