Deutschlands beste Berufsschulen 2009

Redakteur: Johannes Büttner

Die staatliche Gewerbeschule Kraftfahrzeugtechnik G9 in Hamburg und die Kaufmännische Berufsschule 4 in Nürnberg sind die ersten Gewinner des Awards „Beste Berufsschule“ für das deutsche Kfz-Gewerbe.

Deutschlands beste Berufsschulen für Auszubildende im Kfz-Gewerbe befinden sich in Hamburg und Nürnberg: Vogel Business Media zeichnete am 2. Oktober auf dem Kongress „Auto und Ausbildung – Das Forum“ die staatliche Gewerbeschule Kraftfahrzeugtechnik G9 in Hamburg und die Kaufmännische Berufsschule 4 in Nürnberg mit dem neuen Award „Beste Berufsschule aus.

Mit dem neuen Preis zeichnen die Vogel-Ausbildungsjournale »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN» berufsbildende Schulen aus, die in vorbildlicher Weise Fach- und Sozialkompetenz vermitteln. Unterstützt wurden sie dabei von den Sponsoren Auto-Azubi, Glysantin und Sachs. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe übernommen. Teilnahmeberechtigt waren Klassen für Kfz-Mechatroniker, Automobilkaufleute und Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik.

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Zwei gleichrangige erste Preise

Die Jury entschied sich, gleich zwei erste Preise zu vergeben: Die beste Berufsschule für angehende Automobilkaufleute befindet sich ihrer Ansicht nach in Nürnberg. Die dortige Kaufmännische Berufsschule 4 arbeitet mit Tutorengruppen, in denen bessere Schüler den schwächeren helfen. Darüber hinaus bieten auch die Lehrer Förderkurse an.

Die Hamburger Schule erhielt die Trophäe als beste gewerblich-technische Schule. Sie überzeugte vor allem mit einem Konzept, das alle Schüler bei ihrem jeweiligen Kenntnisstand abholt. Jeder Azubi bearbeitet maßgeschneiderte Lernjobs, die weder gute Schüler unter- noch schwächere überfordern.

Der dritte Platz im Gesamtwettbewerb ging ebenfalls an eine gewerbliche Schule, nämlich an die Berufsbildende Schule 6 der Region Hannover. Auch die nächstplatzierten Berufsschulen überzeugten die Fachjury mit großem Engagement von Seiten der Lehrer und Schüler, Leitbildern, die sich in Lehrkonzepten niederschlagen, und praxisbezogenem Unterricht. Insgesamt hatten sich 77 berufsbildende Schulen aus ganz Deutschland an dem neuen Wettbewerb beteiligt.

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