Diagnose ist eine Leistung
Manchmal ist es nicht leicht, einen Fehler im elektronischen System eines Autos zu finden. Zudem haben fundiertes Wissen sowie Diagnose- und Messtechnik auch ihren Preis. Diagnosearbeiten sind eine Leistung, die der Kunde zahlen muss.
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Eigentlich ist es selbstverständlich, dass ein Kunde für die von ihm in Auftrag gegebenen Werkstattleistungen bezahlt. Doch bei der Fehlersuche gibt es einen wunden Punkt: Wenn auf der Rechnung drei Stunden Diagnosearbeiten stehen, die eigentliche Reparatur aber nur ein paar Euro kostet, ist vielfach Ärger vorprogrammiert. Dann kommt es zu Diskussionen um die Kosten für die Diagnose. Der Kunde fühlt sich übervorteilt. Woran liegt das?
Das Problem besteht darin, dass ein Autofahrer meist nicht abschätzen kann, wie anspruchsvoll die Fehlersuche an elektronischen Systemen ist. Er vermutet oft, dass eine Werkstatt „nur mal eben“ ihr Diagnosewerkzeug anschließen muss, und hält Fehlersuche für normalen Service. Auf Nachfrage von »kfz-betrieb« erklärt Ulrich Köster, der Pressesprecher des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK): „Ein Betrieb kann durchaus Diagnosearbeiten abrechnen, wenn diese Gegenstand des Kundenauftrags sind. Jeder Betrieb wird aber situations- und auftragsbezogen selbst entscheiden, wie er mit dieser Thematik umgeht.“
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