Diagnose: Oszilloskope sind sinnvolle Ergänzung

Redakteur: Steffen Dominsky

Sie kommen zum Einsatz, wenn Diagnosetester nicht mehr weiterkommen: digitale Speicheroszilloskope und Signalrekorder. Doch der Umgang mit ihnen will gelernt sein. Motoren Wild vermittelt das nötige Expertenwissen.

Hat man relevante Signale mithilfe des Speicheroszilloskops aufgenommen, analysiert man diese anschließend bequem mit einer kostenlosen Software am PC/Laptop.
Hat man relevante Signale mithilfe des Speicheroszilloskops aufgenommen, analysiert man diese anschließend bequem mit einer kostenlosen Software am PC/Laptop.
(Foto: Dominsky)

Sie erinnern sich noch? Die Frage des Lehrers Bommel in „Die Feuerzangenbowle“: „Also, wat is en Dampfmaschin?“ Die bekannte Szene bezogen auf das Hier und Heute würde im Fall Fehlersuche an modernen Fahrzeugen lauten: „Also, wat is en Diagnosetester? Des is en großer Kasten, den schließte an, drückste druf und dann kommt nischt raus“. Reine Fiktion? „Mitnichten“, antworten Diagnoseexperten. Und jeder, der schon mehr als einmal einen Tester zur Fehlersuche in den Händen hatte, weiß: Die Dinger haben ihre Grenzen.

Es gibt Stimmen, die sprechen von bis zu 50 Prozent der Diagnosefälle, in denen der Tester bzw. die einst so populäre geführte Fehlersuche nicht zum Ziel führt. Doch es gibt technische Möglichkeiten, um versteckten, komplizierten, oftmals aber auch banalen Fehlern auf die Schliche zu kommen.