Diagnosehardware: Sind Tablets die bessere Wahl?

Autor / Redakteur: Bernd Reich / Steffen Dominsky

Im digitalen Zeitalter führen Kfz-Betriebe viele Arbeiten mit dem PC aus. Dabei erfreuen sich vor allem Tablets als mobile Begleiter wachsender Beliebtheit. Doch Tablet ist nicht gleich Tablet, wie das Angebot an speziellen Industrievarianten zeigt.

Der PC-Einsatz in der Werkstatt ist eine Herausforderung. Deshalb sollten Kfz-Betriebe nur besonders robuste Geräte einsetzen.
Der PC-Einsatz in der Werkstatt ist eine Herausforderung. Deshalb sollten Kfz-Betriebe nur besonders robuste Geräte einsetzen.
(Bild: Getac)

Heute ist eine moderne Werkstatt ohne IT nicht mehr vorstellbar. Fast jeder Arbeitsplatz in einem Kfz-Betrieb verfügt über einen PC. Typische Büroarbeitsplätze sind dabei an den üblichen Desktop- oder Tower-PCs zu erkennen. In der Werkstattannahme sind heute zunehmend Tablet-PCs im Einsatz. Auf diese Weise können die Annehmer ihren Arbeitsplatz vom Schreibtisch mit an die Annahmebühne oder ins Auto nehmen und sind dennoch mit dem DMS (Dealer-Management-System) verbunden. Die Direktannahme wird dadurch flexibler.

In der Werkstatt hat der Einsatz von Computern in den vergangenen Jahren besonders stark zugenommen. Hier sind die Arbeitsplätze ebenfalls oft an das DMS angebunden. Außerdem haben elektronische Medien die gedruckten Handbücher ersetzt. Stark verändert hat sich in den vergangenen Jahren auch die Hardware bei Diagnosegeräten. So besteht ein Diagnosegerät heute meist nicht mehr aus einem Gerät mit Display, welches direkt an die OBD-Schnittstelle angeschlossen wird, sondern aus einem kompakten VCI (Vehicle Communication Interface) das in die Diagnoseschnittstelle im Auto eingesteckt und mit Bluetooth ausgerüstet ist. Über die Funkschnittstelle kommuniziert das VCI dann mit dem eigentlichen Diagnosegerät. Dieses ist heute meist nichts anderes als ein Notebook oder ein Tablet. Dadurch wird auch die Diagnosetechnik flexibler.