„Die Autowerkstatt“ will expandieren

Redakteur: Norbert Rubbel

Bis Ende 2011 sollen 60 Franchisenehmer zur Servicekette „Die Autowerkstatt“ gehören. Die Kaiser Werkstattsysteme GmbH sucht vor allem Existenzgründer, die einen bestehenden Kfz-Betrieb übernehmen.

Die Systemzentrale der Servicekette „Die Autowerkstatt“ will bis Ende 2011 rund 60 Standorte mit Kfz-Meistern besetzen. Sie sollen Franchisenehmer der Kaiser Werkstattsysteme GmbH werden und einen bestehenden Betrieb übernehmen, wünscht sich Geschäftsführer Harald Kaiser. „Wir bauen schlüsselfertige Kfz-Betriebe mit drei bis vier Arbeitsplätzen in Fachmarktzentren und prüfen dann, ob sich die Interessenten für die Selbstständigkeit eignen“, erläutert der Franchisegeber.

Partner der Münchner Werkstattkette sollten folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Kfz-Meister sein oder dieses Berufsbild anstreben,
  • eine positive Bankauskunft vorweisen können,
  • ein Eigenkapital von rund 10.000 Euro besitzen,
  • selbstständig arbeiten und eine eigene Existenz aufbauen können,
  • die Fähigkeit mitbringen, Mitarbeiter zu führen und zu motivieren
  • Spaß am Kundenkontakt haben

Einmalige und laufende Kosten für Franchisenehmer

Die Einstiegsgebühr für den Franchisenehmer beträgt 10.000 Euro. Dafür erhält er Leistungen wie das Franchisehandbuch, einen Businessplan, die komplette Betriebsausstattung, Zuschüsse für die Eröffnungswerbung und ein kleines Aktienpaket der Holdinggesellschaft Autowerkstatt Group.

Die Dienstleistungsgebühr für die Leistungsbausteine (Finanzbuchhaltung, technische Informationen, Callcenter, Einkaufskonditionen) beträgt 2,5 Prozent vom Nettowerkstattumsatz pro Monat. Zudem muss der Systempartner einen monatlichen Werbebeitrag von 500 Euro zahlen. „Dafür bekommt unser Partner ein komplettes Werbegesamtkonzept und somit den Betrag in Form von Werbeleistungen wieder zurückerstattet“, betont Harald Kaiser. Zurzeit zählen rund 20 Betriebsinhaber zur Münchner Werkstattkette.

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