Nachhaltigkeit Die Beratung ist der Knackpunkt

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Kunden achten immer häufiger auf einen umweltfreundlichen und ressourcensparenden Reparaturprozess, wie eine Studie von Continental zeigt. Doch von selbst fragen sie nur selten danach – hier müssen die Werkstätten aktiv werden.

Rolf Sudmann: „Wir Hersteller müssen noch besser über unsere Lösungen informieren.“(Bild:  Stefan Effner)
Rolf Sudmann: „Wir Hersteller müssen noch besser über unsere Lösungen informieren.“
(Bild: Stefan Effner)

Wo die Europäische Union mit dem „Right to Repair“ für elektronische Geräte erst noch hin will, ist die Automobilbranche schon seit Jahrzehnten. Selbstverständlich werden Autos bei Schäden repariert und nicht weggeworfen wie ein Handy, wenn der Akku schwächelt. Die Nachhaltigkeit durch (immer wiederkehrende) Reparatur und Weiterverwendung ist nichts anderes als der Wesenskern des Kfz-Aftermarkets. Sonst wäre es wohl kaum möglich, dass die Fahrzeuge auf deutschen Straßen trotz eines Durchschnittsalters von zehn Jahren zuverlässig ihren Dienst tun.

Doch zunehmend rückt in den Blick, wie nachhaltig und ressourcenschonend Kfz-Werkstätten den Reparaturvorgang selbst gestalten. Das scheint vor allem immer mehr Endkunden zu interessieren, wie eine europaweite Marktstudie von Continental Aftermarket zeigt, die »kfz-betrieb« exklusiv vorliegt.