„Die“ Börse für den Markenhändler

Autor / Redakteur: Silvia Lulei / Silvia Lulei

Die Autobörse www.autohausen.de soll für Vertragshändler mehr als nur eine Alternative zu den bekannten Internetportalen sein: Sie soll „die“ Börse mit einheitlich geprüften Fahrzeugen und eigenem Verhaltenskodex werden.

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Für Vertragshändler soll www.autohause.de mehr als nur eine Alternative zu den bekannten automobilen Internetbörsen sein: Sie soll „die“ Börse werden. Initiator Frank Ritter stellt sich die künftige Aufteilung so vor: „Auf Mobile.de bieten Endkunden und freie Händler ihre Gebrauchtwagen an, auf Autohausen.de die Vertragshändler.“

Geprüfte Fahrzeugqualität

Die neue Börse unterscheidet sich durch eine einheitlich geprüfte Fahrzeugqualität. Dazu erstellen die Prüforganisationen TÜV bzw. Dekra standardisierte Zustandsberichte (ab 55 Euro). Gegen eine monatliche Gebühr von 49 Euro kann ein Händler beliebig viele Gebrauchtwagen in die neue Online-Börse einstellen. Für Händlerverbandsmitglieder gibt es einen Sonderpreis von nur 29,60 Euro im Monat. Ritter ist derzeit mit verschiedenen Händlerverbänden im Gespräch.

Bundesweites Händlernetz

Bis Ende 2008 will Ritter 500 Vertragshändler, die insgesamt 100 000 Fahrzeuge anbieten, für seine Börse begeistern. In drei Jahren sollen 4 000 bis 5 000 Autohäuser Autohausen.de-Partner sein. Die Qualitätsstandards der Börse beziehen sich übrigens nicht nur auf die Fahrzeuge, sondern auch auf einen Verhaltenskodex für die registrierten Autohäuser: Sie dürfen keine Lockangebote machen und müssen einen definierten Kundenservice bieten. Ab 2009 sollen die Autohausen.de-Partner zertifiziert werden.

Ritter stellt sich ein bundesweites Netz von Autohäusern vor, die mit der Marke Autohausen.de werben und dem Kunden somit signalisieren, dass er sowohl online wie auch vor Ort eine zugesicherte Fahrzeugqualität erwarten kann.

Regionale Kunden halten

Zudem kann der Kunde beispielsweise bei einem Münchener Händler ein Auto aussuchen, das bei einem Autohausen.de-Partner in Hamburg steht. Der Münchener kauft das gewünschte Fahrzeug gegen eine Marge von 800 Euro in Hamburg an und liefert es seinem Kunden. So schöpft der Händler aus dem bundesweiten Fahrzeugangebot aller Autohausen.de-Partner, muss jedoch keine Sorge haben, dass seine regionalen Kunden ihm untreu werden. Als Zielgruppe für die neue Börse stellt sich Ritter in erster Linie Autofahrer vor, die online interessante Fahrzeuge aussuchen, aber den Weg zum Händler scheuen, wenn der zu weit entfernt ist.

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