Die Getriebe-Branche am Scheideweg
Die Automobilindustrie fordert die Getriebebauer zum Downsizing auf: Der Wirkungsgrad ist wichtiger als die Anzahl der Gänge, hieß es auf dem CTI-Getriebesymposium in Berlin. Und dann ist da noch die Sache mit dem 48-Volt-Hybrid.
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„Es kommt darauf an, was hinten herauskommt“, sagte einmal ein gewichtiger deutscher Politiker und beschrieb damit präzise eine der wichtigsten Herausforderungen, vor der die Getriebebranche heute steht. Denn das Verhältnis zwischen dem, was hinten herauskommt, und dem, was man vorn hineingesteckt hat, das nennt sich Wirkungsgrad – und diesen zu verbessern, ist die Pflicht der Zahnradspezialisten, nachdem die Branche in Sachen Gangzahl und Spreizung an der Grenze des Sinnvollen angekommen ist.
Da ein Zehngang- im Vergleich zu einem Achtganggetriebe nicht mehr wirklich viel Kraftstoff sparen kann, sollen nun die Konstruktionen intern so weit optimiert werden, dass kein Watt zu viel durch Reibung, Nebenaggregate oder Verzahnungsverluste versickert. Und leichter werden sollen die Schaltboxen gleich mit. „Es müssen wieder weniger Gänge werden. Wir müssen uns auf Gewicht und Wirkungsgrad konzentrieren“, bekräftigte der in der Zahnradbranche für seine klaren Ansagen bekannte BMW-Entwickler Dr. Carsten Breitfeld Anfang Dezember auf dem CTI-Getriebesymposium in Berlin.
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