Die großen Autohändler: Becker-Tiemann

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Der BMW- und Mini-Händler Becker-Tiemann hat im vergangenen Jahr sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz zugelegt. Zugleich weitete die Autohausgruppe ihr Geschäft aus. Künftig gehört auch ein Motorradbetrieb zum Unternehmen.

Der Standort Minden ist einer von drei Betrieben, die Becker-Tiemann in diesem Jahr umgestaltet hat.
Der Standort Minden ist einer von drei Betrieben, die Becker-Tiemann in diesem Jahr umgestaltet hat.
(Bild: Becker-Tiemann)

Bei Becker-Tiemann hat sich in diesem Jahr einiges verändert. Das Unternehmen hat an vielen Stellschrauben gedreht, um sich für die Zukunft gut aufzustellen. Mit der Übernahme der Motorsport Burgdorf GmbH in Paderborn zum 1. Juli 2016 ist Becker-Tiemann jetzt auch in das Motorradgeschäft eingestiegen. Nachdem der bisherige Inhaber des BMW-Motorrad- und Triumph-Händlers verstorben war, nutzte die Autohandelsgruppe die Gelegenheit zur Erweiterung. Das Motorradgeschäft wird autonom in einer eigenen Gesellschaft geführt. Geschäftsführer ist auch in Zukunft das Burgdorf-Urgestein Christian Wecker.

Doch auch an den bestehenden Standorten hat sich bei Becker-Tiemann viel getan. Der jüngste Betrieb des Unternehmens in Bielefeld, der erst 2015 an der Automeile am Niedermeyers Feld eröffnet hat, entwickelt sich gut. Die Unternehmensgruppe nutzt den modernen und gut ausgestatteten Betrieb, um mehr und mehr Aufgaben dort zu zentralisieren. So befinden sich bereits die Disposition und die Marketingabteilung an dem Standort. Im kommenden Jahr soll in Bielefeld zudem ein neues Reifenlogistikzentrum entstehen, das für mehrere Standorte als zentrales Reifenlager dient.