Die großen Autohändler: Brinkmann-Gruppe
Die Brinkmann-Gruppe tritt in die Fußstapfen von Boris Becker. Allerdings nicht in Tennisfragen, sondern durch die Übernahme der drei Autohäuser des Ex-Tennisstars. Gleichzeitig hat sie den Standort Bremen mangels Rentabilität geschlossen.

Mecklenburg-Vorpommern ist eine strukturschwache Region. Daher kann auch der Autohandel nur schwach organisch wachsen. Um dennoch rentabel zu bleiben, können Merger & Acquisitions auf der einen Seite sowie das Stilllegen unrentabler Betriebe auf der anderen Seite helfen. Beide Optionen hat die Brinkmann-Gruppe 2016 gezogen. Die medienwirksamste bestand in der Übernahme der drei Mercedes-Benz- und Renault-Autohäuser der Autohaus Boris Becker GmbH & Co. KG mit etwa 160 Mitarbeitern an den Standorten Stralsund, Greifswald und Ribnitz-Damgarten.
Mit diesem Schritt baut die Brinkmann-Gruppe ihre Position als „größte Autohausgruppe in Mecklenburg-Vorpommern“ weiter aus. Die neuen Eigentumsverhältnisse sollen bis spätestens Ende März 2017 wirksam werden. Alle Mitarbeiter werden vom neuen Eigentümer übernommen, erklärte Malte F. Hermann, seit 21 Jahren Geschäftsführer der Autohaus Boris Becker GmbH, auf Anfrage. Er selbst scheidet zum Jahresende 2016 altersbedingt aus. Nachfolger in der Geschäftsführung wird Verkaufsleiter Gerd Deffge. Seit Gründung des Unternehmens der Familie Becker im Jahre 1993 ist er Mitglied der Geschäftsleitung.
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