Die großen Autohändler: Hugo Pfohe
Was den Umgang mit Geld angeht, ist die familiengeführte Autohausgruppe hanseatisch konservativ. An seiner Eigenkapitalquote von 40 Prozent will und muss das Unternehmen nicht rütteln – obgleich es bis zum Jahr 2017 gut 12 Millionen Euro investiert.

Seit fast hundert Jahren ist die Autohausgruppe Hugo Pfohe eine feste Größe in Hamburg. Während in den Anfangsjahren Borgward die Hauptmarke war, ist dies seit gut einem halben Jahrhundert Ford. „Wir machen mit unserem Partner Ford rund 85 Prozent unseres Neuwagenvolumens“, schildert Philip Pfohe, der das Familienunternehmen in der vierten Generation mit Andreas Schmitz leitet. Die restlichen 15 Prozent teilen sich die Fabrikate BMW/Mini, Jaguar Land Rover, Kia, Mazda und Volvo.
Mit gut 6.800 verkauften Ford-Neuwagen gehört Hugo Pfohe nicht nur zu den deutschlandweit größten Ford-Händlern. Das Unternehmen ist vielfach auch Pilothändler für neue Projekte des Kölner Herstellers: So hatte Hugo Pfohe im vergangenen Februar als erster deutscher Ford-Händler einen markenexklusiven Ford-Store eröffnet. Zwei Millionen Euro hat die Autohausgruppe sich den umfangreichen Umbau ihres Ford-Schauraums an der Hamburger Alsterkrugchaussee kosten lassen, der im Dezember komplett abgeschlossen sein soll. Auch an drei weiteren Ford-Standorten in Hamburg, Lübeck und Schwerin hat das Unternehmen umgebaut, um dort das Ford-Store-Konzept umzusetzen.
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