Die großen Autohändler: Krüll-Gruppe
Die Mehrmarken-Autohausgruppe hat in den vergangenen Jahren viele Weichen neu gestellt, um ihr organisches Wachstum im Zeitalter der Digitalisierung fortsetzen zu können – ganz im Stil der Hamburger Kaufleute.

Mit Baulärm werden die Geschäftsführer der Hamburger Krüll-Gruppe, Michael Babick und Karsten Lorenzen, noch einige Jahre leben müssen: Rund um den Stammsitz der Autohausgruppe in Hamburg-Altona prägen schon heute Kräne, Betonmischer und Bagger das Bild. Durch die geplante Verlegung des Bahnhofs und den Bau von mehreren Tausend Wohnungen und Büros wird sich Hamburg-Altona in ein modernes Viertel verwandeln, das auch Krüll neue Geschäftschancen bieten dürfte.
Auch die Krüll-Zentrale selbst wird ihr Gesicht in den nächsten zwei Jahren komplett verändern: Im Januar 2018 werden auf dem 16.000 Quadratmeter großen Gelände umfangreiche Umbauarbeiten beginnen. Mit Ausnahme des bereits modernisierten Ford-Stores ist geplant, schrittweise alle Gebäude abzureißen und eine moderne Werkstatt, eine Aufbereitungshalle, ein Teilevertriebszentrum sowie eine große Ford-Gebrauchtwagenausstellung neu zu bauen – Kostenpunkt: sieben Millionen Euro.
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