Die großen Autohändler: Taunus-Auto

Autor / Redakteur: Dominik Faust / Dr. Dominik Faust

Seit der Rückkehr des Wiesbadener Traditionshändlers in die Eigenständigkeit geben die neuen Führungskräfte Gas. Sie wollen Taunus-Auto fit für die digitale Zukunft machen und in der Region weitere Marktanteile gewinnen.

Taunus-Auto strahlt in Wiesbaden wieder als eigenständiger Stern.
Taunus-Auto strahlt in Wiesbaden wieder als eigenständiger Stern.
(Bild: Christian Lauer)

Seit der Übernahme durch die KBM Motorfahrzeuge GmbH & Co. KG im vergangenen Jahr hat sich viel getan bei der Taunus-Auto-Verkaufs-GmbH. Am auffälligsten und kostenintensivsten war der Bau des neuen Lackierzentrums in Wiesbaden. Es ist mit neusten Technologien ausgestattet und garantiert höchste Standards in Sachen Umweltschutz und Effizienz. Eine Million Euro investierte der neue Eigentümer, KBM-Chef Christoph Jolas, kurz nach der unternehmerischen Unabhängigkeit von der Daimler AG in dieses Projekt. Das war ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung des seit 1929 in der hessischen Landeshauptstadt ansässigen Traditionsunternehmens.

„Dies ist nicht die einzige Weiche, die wir in diesem Jahr gestellt haben“, erläutert Jochen Kreit. Seit 2015 führt der gebürtige Wiesbadener die Geschäfte von Taunus-Auto mit den drei Pkw-Betrieben in Wiesbaden, Taunusstein und Idstein sowie mit dem Nutzfahrzeug-Center in Schierstein. Sein Ziel ist es, das Autohaus erfolgreich in die digitale Zukunft zu steuern. Gleichzeitig möchte er den regionalen Neu- und Gebrauchtwagenmarkt weiter ausschöpfen.