Die großen Autohändler: Wellergruppe
Knapp 15 Millionen Euro hat die Berliner Autohausgruppe allein 2015 in Neu- und Umbauten ihrer Betriebe investiert. Jetzt kann sie neue Fahrt aufnehmen für ihren ehrgeizigen Wachstumsplan: In fünf Jahren will sie ihren Umsatz und den Absatz glatt verdoppelt haben.

Burkhard Weller, Geschäftsführer der Wellergruppe, liebt runde Zahlen. Und davon gab es 2015 im Unternehmen eine ganze Menge zu vermelden: Die Berliner Mehrmarkenautohausgruppe will in diesem Jahr 50.000 Autos verkaufen, nachdem sie bereits im letzten Jahr eine Milliarde Euro Umsatz erreichte. Zudem begrüßte sie ihren 2.000sten Mitarbeiter.
Auch der ehrgeizige Zukunftsplan der Autohausgruppe basiert auf runden Zahlen: Bis zum Jahr 2020 sollen die drei angstammten Brands B & K (BMW und Mini), Max Moritz (VW, Audi, Skoda) und Auto Weller (Toyota, Lexus) ihren Umsatz und ihren Fahrzeugabsatz verdoppeln – auf dann zwei Milliarden Euro und 100.000 Neu- und Gebrauchtwagen. Ihr ehrgeiziges Wachstumsziel will die Autohausgruppe im Kern durch die Besetzung von neuen Standorten auf deutlich über 40 Filialen bei den angestammten Marken erreichen sowie durch eine noch bessere Marktausschöpfung. Es gelte, zu dem vorhandenen Tempo noch den Nachbrenner einzuschalten, schmunzelt Burkhard Weller. Die Hinzunahme einer weiteren Marke des VW-Markenkonzerns ist ebenfalls in der Diskussion.
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