Die großen Online-Marktplätze: Börsendämmerung
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Der Markt der Online-Fahrzeugbörsen erlebt radikale Veränderungen: Autoscout 24 wechselt den Besitzer, und mit Mobile.de könnte dies auch bald passieren. Das hat Auswirkungen auf den Handel – der sich selbst unabhängiger von den Marktplätzen machen will.
Kurz vor Weihnachten war es so weit: Die Münchner Scout-24-Gruppe gab den Verkauf ihres Marktplatzes Autoscout 24 bekannt. Die angloamerikanische Investmentgesellschaft Hellman & Friedman will die zweitgrößte auf dem deutschen Markt aktive Online-Fahrzeugbörse für 2,9 Milliarden Euro übernehmen. Ein Mega-Deal. Autohändlern Leads zu liefern, scheint ein attraktives Betätigungsfeld für Finanzinvestoren zu sein.
Und auch Mobile.de steht zum Verkauf. Im März vergangenen Jahres gab der US-Mutterkonzern Ebay bekannt, dass er sein Kleinanzeigengeschäft – zu dem Mobile gehört – auf den Prüfstand gehoben hat. Mit angestoßen hatte diesen Prozess die gleiche aktivistische angloamerikanische Investmentgesellschaft namens Elliot, die den Impuls für den Verkauf von Autoscout 24 gab.
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