Volvo Die gut geölte Maschine am Laufen halten

Von Julia Mauritz 3 min Lesedauer

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Digitaler Direktvertrieb bis 2025 und Wechsel zur unechten Agentur: Volvo Deutschland wollte den Vertrieb zügig auf ganz neue Beine stellen. Jetzt nimmt der Importeur Tempo raus. Er will erst einmal die künftigen Aufgaben von Handel und Hersteller klären.

Axel Zurhausen (l.), Manager Online Sales, und Jeroen Kandybowicz, Manager B2B Performance bei Volvo Deutschland, setzen große Erwartungen in den neuen Volvo EX30.(Bild:  Christian Bittmann)
Axel Zurhausen (l.), Manager Online Sales, und Jeroen Kandybowicz, Manager B2B Performance bei Volvo Deutschland, setzen große Erwartungen in den neuen Volvo EX30.
(Bild: Christian Bittmann)

Nach einem erfolgreichen Jahr 2023 ist Volvo auch der Start ins neue Jahr geglückt. In den ersten beiden Monaten konnte der Kölner Importeur die Neuzulassungen um 82,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Im Gesamtjahr plant Volvo Deutschland ähnlich stark zu wachsen wie im Vorjahr – um gut 20 Prozent. „Die Tatsache, dass die Bestelleingänge erfreulich hoch sind, stimmt uns für die kommenden Monate zuversichtlich – zumal der EX30 als unser wichtigstes Volumenmodell gerade erst im Markt eingeführt worden ist“, unterstreicht Jeroen Kandybowicz, Manager B2B Performance bei Volvo Deutschland. Ein konkretes Absatzziel nennt der Kölner Importeur zwar nicht, es dürften aber deutlich über 50.000 Einheiten sein.

Eine zentrale Rolle bei diesen ehrgeizigen Vertriebsplänen spielt der neue EX30. Das kompakte, vollelektrische SUV ist das neue Einstiegsmodell des schwedischen Premiumherstellers. Es startet preislich bei 37.990 Euro. Noch in diesem Jahr soll es den XC40 als meistverkauftes Fahrzeug in Deutschland ablösen. Perspektivisch geht Volvo-Deutschland-Geschäftsführer Herrik van der Gaag davon aus, dass sich jeder vierte Volvo-Neuwagen-Käufer für den EX30 entscheiden wird.